Key
of
Life
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"Pyramidenprojekt Petite Martinique"

Januar bis Dezember 2009

Detailliert wird es im 3. Teil von „Unter dem Key of life“ mit dem Untertitel

"DER  VORLETZTE  KONTINENT" nachzulesen sein.

Wien Telefon Nr.: +43(0)699 10775548 nun jederzeit zu erreichen.

Neue Telefon Nr.: in Grenada: +1473 4159510

Bei Interesse an Pyramidenenergie, hier der link:

http://www.youtube.com/watch?v=iJI0bV8NWCg

Kur mit Streß:

Link zu PDF file: Kur mit Streß pur!

Update 11. Februar 2012 in Petite Martinique:

Wir hängen auf unserer Muring!

"up and down" oder besser gesagt "Yin Yang" im wahrsten Sinne des Wortes. Die "Aktionen" der letzten Wochen werden mein Buch füllen, das ist sicher und schier unglaublich was wir beim Versuch unsere Getriebeteile zu bezahlen erlebt haben. Nur ein Autor mit wirklich kranken Gehirn könnte sich so was ausdenken, aber es ist realität! Um Details zu erzählen würde es hier schon zu lange werden aber ich versuche es kurz zum beschreiben. Dank Internet ist man ja heutzutage fähig, alles zu bestellen und mit VISA, MC usw. zu bezahlen, nicht so im "Micky Maus" Land! Die letzten vier Wochen könnte man als "manisch depressiv" bezeichnen, jedenfalls was meine Gefühle betrifft. Nicht nur der relativ starke Schwell und Wind schauckelten uns auf und ab, sondern auch unsere Erfolge und Probleme bei diversen Bestellungen und Reparaturen. Etwa freute ich mich, als ich den Reparaturkit für unser doch sehr altes Hurth HBW10-R2 bei der Fa. Foley in der USA fand, aber ihn zu bestellen wurde ein Fiasko und nur weil ich alles selber zig mal kontrollierte dürfte nun der richtige Kit unterwegs sein, hoffe ich jedenfalls! Von dem mal abgesehen, daß der Preis des Rep Kits in vier Emails verschieden war, von 395.- US$ bis 495.-US$ mit jeweils verschiedenen Inhalten weil dort anscheinend niemand genau wusste, was in dem Kit eigentlich enthalten war. Dann bekommt man, BEVOR man die Rechnung bezahlen "darf", ein Email mit dem Inhalt:

"I have read and agree with the Terms and Conditions of Foley Invoice # 00000."

Was so viel heisst, man ist mit den AGB einverstanden, vorher kann man gar nicht bezahlen. Nur das Beste kommt noch, auf der Rechnung selber steht unter den Bedingungen:

"Man darf weder die Firma noch einen Angestellten von Ihnen in Veruf bringen und etwas gegen sie veröffentlichen, weder in Print noch Elektronik Medien"

Nun eigentlich mache ich mich jetzt schon strafbar, wenn ich mich darüber beschwere, daß ihr Zahlungs System mit "Money wiring transfer" aus der Steinzeit stammen muß! Nun ich kann hier, in der "dritten Welt" ohne Probleme in jedem Marine Shop online bestellen und mit Kreditkarte bezahlen, nicht bei Foley engines! Ich kann den Transfer nicht über meine Bank in Österreich machen, da es per Email angeblich nicht geht und ich persönlich in die Bank kommen muß, und hier in Grenada kann ich den Transfer nur dann durchführen, wenn ich hier ein Bankkonto besitze! Somit kostet es mich über ein Woche bis ich einen Weg fand die Teile zu bezahlen, und dafür muß ich noch 20.- US$ Gebühr für den Transfer an die Firma zahlen! Natürlich kostet der Transfer auch hier auf der Bank noch extra, und obwohl die Firma dafür wirbt, daß sie ihre Ware in 24 Stunden versendet und sie das Geld am Freitag bereits hatten, kam das Paket erst am Mittwoch in Miami an.

Zwischendurch hatte ich es endlich geschafft nach etlichen Tauchgängen auf vier Ankern und zwei neuen Ketten sicher zu hängen, als wir endlich mit Howard sprechen konnten, dieser will uns unsere Muring machen zu relativ günstigen Preis. Es war an einem Freitag und somit bestellte ich die notwendige Kette bei zwei Marine Shops, da natürlich einer nicht alles hatte, 13mm Kette, 32 mm Seil mit Wirbelschäckel usw. Obwohl ich mit Budget Marine ja schon meine "blauen Wunder" erlebt habe was Bestellungen betrifft, war es nicht zu glauben, am Samstag waren alle Sachen mit der "Osprey Fähre" bei uns. Nun Howard wollte am Montag anfangen, da aber hier in Petite Martinique am Dienstag den 31. Jänner hier der "Unabhängigkeitstag" gefeiert wird, hat sich die Muring verzögert, aber nur bis Donnerstag, dann war der Muringblock aus Beton, Eisen und Blei fertig, für Karibik Begriffe, in einem "Höllentempo"! Beim offiziellen "Independence day" dem 7. Februar den ganz Grenada offiziell feiert, war unsere Muring im Wasser und seitdem hängen wir darauf fest und zur Sicherheit noch an einem CQR Anker der mit einem Patentanker vermurrt ist, mit 10 m neuer Vorlaufkette und ca. 25 m Seil und kommen damit hoffentlich gut durch die Hurrikan Saison.

Für Details kauft Ihr Euch dann mein Buch :-)) in Kürze werde ich neue Fotos reinstellen schaut halt mal wieder rein,

Euer Erich und Gabriela in Petite Martinique / Grenadines am 11. Februar 2012

Update 22. Jänner 2012 in Petite Martinique:

Windiges Paradies, aber Motor läuft wieder!

Nachdem der Wind und starker Schwell anscheinen nie aufhören will, bin ich noch immer nicht dazu gekommen Tauchen zu gehen und die neuen Ketten an die Anker zu bringen und die Sicht war ebenfalls nicht besonders und ich konnte bis vor zwei Tagen unseren dritten Anker nicht finden, jetzt dürften wir die Stelle beim Schnorcheln gesehen haben und ich hoffe bald einen Tauchgang machen zu können um sicher zu sein, das es wirklich unser Anker ist.

Nach über vier Wochen ist endlich der Kühlwasserstutzen gekommen und eingebaut, nach den üblichen Problemen ist es aber mit Hilfe einer Batterie von Emrol, gelungen den Motor wieder zu starten und alles OK und wir können endlich wieder die Batterien laden, aber... das Glück war nur von kurzer dauer, die Halterung der Lichtmaschine brach? Nur das war kein wirkliches Problem, Emrol schweisste die Halterung und wir konnten wieder laden.....bis auf einmal keine Ladung mehr von der Lichtmaschine kam? Bei Kontrolle stellte ich fest, der Pluspol von der Lichtmaschine ist lose geworden? (Kann passieren, wenn man in den verdammt engen Motorraum kriechen muß und dabei an die Kabel ankommt, was fast unvermeidbar ist) Nun normalerweise ist den Kontakt des Pluspoles bei laufenden Motor zu verlieren der Tod der Dioden, aber anscheinend haben wir den Kontakt nicht ganz verloren oder unser Regler, der immerhin alleine 300.- € kostet, hat den Schaden vermieden, jedenfalls nach festziehen des Pluskontaktes und alle Kontakte gereinigt, ladet die Lichtmaschine wieder voll, ich konte es erst nach dem dritten Testversuch wirklich glauben. Nach fast ACHT Wochen sind auch die restlichen Teile für unser WC angekommen, nach Aktionen bei der Bestellung mit dem Kishon ein ganzes Buch füllen könnte! Nachdem wir das Getriebe nun in Carriacou bei Uwe zur Reparatur haben, warte ich jetzt auf die Teile die ich in der USA bestellen muß, natürlich werden wir auch die Nadel - und Kugellager neu geben und somit kostet mich der Reparaturkit sicher um die 700.-US$. So wie es aussieht, wird ein kleines Wunder geschehen müssen, wenn wir vor unserer Abreise am 5. März nochmals mit unseren Boot unterwegs sein können, aber wir denken positiv. Jedenfalls haben wir nun auch genug Hummer (Langusten) bekommen um unseren kleinen Erfolg auch feiern zu können!

Mit windigen Grüßen aus Petite Martinique Euer Skipper Erich und 1. Offizier Gabriela

Update 26. Dezember 2011 in Petite Martinique:

Neue Fotos zur Weihnachtsgeschichte!

Wir haben nun wirklich einen Grund zum feiern, wer Gabriela auf dem Foto so richtig strahlen sieht, wird es nie verstehen können, ausser es ist auch eine echte Bootsfrau, wer könnte sich sonst darüber freuen, am 24, Dezember ein Getriebe in der Küche liegen zu haben? Die Geschichte mit dem Mechaniker, habe ich ja schon im Update vom 16. d.M. berichtet, nun wir versuchten weiter einen Termin zu fixieren, am Beginn der Woche war Wind besonders stark und bei unseren zweiten Anker ging der Schäckel auf, den ich mit der Zange festgezogen habe, warum er aufging, ein Rätsel? Somit vom 22.zum 23. Dezember nur auf einen Anker bei Windstärken um die 6 Bft, kein angenehmes Gefühl! Die neue Kette kam mit der Fähre vor zwei Tagen an, wurde aber aus versehen in Carriacou ausgeladen und kam somit später bei uns an und ich konnte sie nicht montieren obwohl ich sie am Deck liegen hatte, aber für tauchen war der Wind zu stark. Nun Termin für 23. mit Mechaniker auf 24. verschoben, bei uns wahrscheinlich undenkbar, ausser man bezahlt viel Geld. Am 24. Termin von 09 Uhr auf 10 Uhr verschoben, aber mit dem Fernglas sah ich Ticki der Mann der uns ein Boot organisieren soll um die Gasflaschen zu unserem Boot zu bringen und den Mechaniker Emrol herumwandern, somit war ich beruhigt, es tat sich was! Aber man glaubt es nicht, kurz vor 12 Uhr kommen Ticky, Emrol und "Flight" mit seinem Boot "Move" längseits und kurz darauf ist Emrol schon im Motorraum, ich war kurz vorher drinnen und es war wie in einer Sauna, aber Emrol musste nun den Flansch der auf der Welle steckt bis zum glühen anheizen, trotz Motorabsaugventilator war es heiß wie in der Hölle. Ticki und ich versuchten im Wasser die Welle zu drehen und rauszuziehen, wir kämpften eine Stunde, aber dann kam die "Erlösung", nach zweiundeinhalb Jahren, hatten wir den Flansch und das Getriebe ausgebaut und wir können es reparieren lassen! (Motor auf 1. Fotoseite) Ich habe wieder vier neue Fotos in Fotoseite <Petite Martinique/ECC> reingestellt, dort ist die Freude ersichtlich, und wir wissen gar nicht, wie wir den Leuten dafür danken sollen, denn sie gaben mir Geld wieder zurück weil ich Ihrer Meinung nach zu viel gab, nun kann ich gar nichts sagen, sonst müsste ich mich schämen, aber es war ein weiteres "Weihnachtsgeschenk" für uns! Ich machte auch noch bei schlechter Sicht von ca. 3-5 m einen Tauchgang und schäckelte unsere Kette wieder an und sicherte diesmal auch noch mit Draht, damit er sicher nicht mehr aufgehen kann! Wir könne nun wieder ruhig schlafen. Heute werde ich wahrscheinlich nochmals tauchen gehen und die neue Kette auf unseren zweiten CQR (Pflugschar) Anker ausbringen. Owohl wir es ja schon gewöhnt sind, 2008 haben wir am 24. die Wasserpumpe getauscht, war es diesmal ein schönes und wirklich erfolgreiches Weihnachtsfest, der Hummer ist leider ausgefallen, da keiner unserer Freunde am 24. tauchen ging, und wer wird schon einen gefrorenen Hummer essen, wenn er ihn frisch haben kann? Ausserdem kochte uns Gabriela super "Wiener Schnitzel", für mich fast besser als Hummer. Wir werden es nacholen, nochmals alle Gute für alle und ich hoffe das für jeden die Weihnachten so ausgefallen sind wie für uns, Euer Erich und Gabriela

Update 20. Dezember 2011 in Petite Martinique:

Weihnacht mit "Christmas winds"

Frohe Weihnacht und ein gutes, gesundes neues Jahr!

Die „berühmt, berüchtigten“ Christmas Winde, die eigentlich fast nie zu Christmas kommen, sonder viel früher oder auch manchmal später haben heuer pünktlich angefangen und es bläst um die fünf Beaufort was dazu führte, daß die Ankerkette vom alten CQR (Pflugschar) gebrochen ist! Nicht das ich damit nicht gerechnet hätte, ich habe schon eine neue bei Budget Marine in Grenada bestellt und sie ist hoffentlich bald am Weg, aber die Winde sollen noch ein paar Tage so stark bleiben und zum Tauchen ist es im Augenblick eher ungünstig um die Kette zu reparieren, also etwas Nervenkitzel zu den Feiertagen wenn ich nicht bald tauchen gehen kann und im Augenblick kommen wir nur mit dem Dingi an Land wenn wir dabei voll naß gespritzt werden, somit freudlos (allerdings im Wiener Prater zahlen Leute Geld dafür mit der Hochschaubahn durchs Wasser zu fahren) aber wenigstens ist es warm.

In diesem Sinne wünschen Euch Gabriela und Erich alles Beste zu den Feiertagen und mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen, Frohe Weihnacht und ein glückliches Neues Jahr!

Update 16. Dezember 2011 in Petite Martinique:

"Vom Ankerchaos über Motor zu Termiten!!!"

Ich möchte versuchen hier eine kurze Übersicht über unsere Lage und Situation auf unserer „Key of Life I“ zu geben, leider sind nicht sehr viele Details möglich, denn das würde ein ganzes Buch füllen, von Tragikcomic bis zum totalen Wahnsinn und ich hoffe, man wird es bald in meinem Buch lesen können falls ich nicht vorher „durchgedreht“ habe.

Unser Flug über London würde ich eigentlich niemanden empfehlen, außer er ist am abenteuerlichen Trip und noch jung genug sich nachts auf Flughäfenböden hinzubetten! Einer unserer Koffer wurde zerstört und auf einen neuen ausgetauscht der so groß ist, daß man eine Leiche darinnen transportieren könnte. Der Shuttel Bus von Heathrow nach Gatwick ist auch alles andere als billig und im totalen war die Reise eine Strapaze und wir sind eindeutig schon zu alt dafür.

Die ersten 18 Tage verbrachten wir im „Classiv View“ und versuchten unser Boot so schnell wie möglich wieder in „Schuß“ zu bringen damit wir wieder auf unser „Stein“ ziehen können. Bei 30° im Schatten den Berg rauf und runter brachte unsere Kondition wieder etwas auf vordermann. Ich wußte zwar schon vorher, daß auf unsere „Mohren“ nicht so richtig verlaß ist, aber da es ja doch Freunde sind und sogar Partner werden sollten, bin ich schon etwas enttäuscht davon, daß jemand so wenig „Herz“ für ein Boot haben kann. „Fire“ unser „Freund“ der auf unser Boot hätte achten sollen, und wir dafür natürlich auch bezahlt haben, tat anscheinend in den letzten zwei Jahren nicht sehr viel, aber nicht nur das, der Schaden der durch die Faulheit und Dummheit entstanden ist und ohne Probleme, leicht hätte vermieden werden können sind ein paar tausend Euro. Das niemand den Rumpf abgekratzt hat war kein Problem, der Bewuchs hielt sich in Grenzen, aber wir hatten unwahrscheinliches Glück, die Seile und Kette sind insgesamt wahrscheinlich über sieben mal gebrochen weil sie so verdreht waren und aneinander gescheuert haben bis sie brachen. Wir hatten zwar vier Seile und eine Kette die noch runterhingen aber alles gesamt auf einen Knoten vertörnt und wir hingen nur mehr an einer Kette vom Bruce Anker! Die Babywanten sind gebrochen weil sie ihre schweren Boote angehängt haben und die wollen eine seitliche Zugbelastung überhaupt nicht. Irgend jemand von den „Mohren“ entdeckte sogar einen Ersatz Wantenspanner den ich zum verstellen vom Solarpanel verwende und legte ihn neben den gebrochenen aber niemand hatte die 30 Minuten Zeit zum montieren, oder sie sind zu blöd dafür zwei Splinten aufzumachen. Drei Fender haben wir verloren weil sie zu faul waren die Fender wieder an Deck zu geben und sie am Rumpf hängen ließen, zwei Jahre sind für das Beste Seil zu viel und es scheuert durch und die Fender sind weg, das abgerissene Seil lag einen Meter neben der gebrochenen Babywant und es dauerte fünf Minuten für mich die gebrochenen Want provisorisch zu sicher, für das war niemand in vier Monaten fähig, obwohl ich jeden Zeitaufwand auch bezahlte! Ich war nicht fähig, obwohl alle unserer Freunde hier Taucher sind, in 14 Tagen einen zu finden der meine Anker klariert, somit machte ich zwei Tauchgänge obwohl ich einen Schnupfen hatte selber und nun hängen wir auf drei Seilen mit zwei CQR (Pflugschar) Anker und einen Bruce Anker fest und nach 10 Tagen waren wir einmal vertörnt was uns nicht mal 10 Minuten kostete um die Ankerseile wieder auszudrehen, aber das hat in zwei Jahren nie einer gemacht! Sie waren nicht mal dazu in der Lage die Seile in die Bugrollen zu legen sondern ließen sie seitlich am Schanzkleid runterlaufen und die Seile drückten gegen die Stütze unseres Bugkorbes, der den Druck natürlich nicht aushielt und brach, habe ihn aber schon mit Bordmittel provisorisch repariert und er hält wieder.

Der Motor machte, obwohl er ein Jahr stand etwas Probleme, ein Kühlwasserauslass Stutzen aus Aluminiumlegierung auf dem Gußeisernen Zylinderblock hatte sich durch Oxidation total aufgelöst und über einen Freund in der schwäbischen Alp, Hubert ein alter Unimogschrauber, schaffte es den Teil wiederum über einen anderen Freund aufzutreiben und er ist schon als „Maxibrief“ per Post unterwegs zu uns, wenn wir Glück haben sogar noch vor Weihnachten, es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk den Motor wieder laufen zu lassen und unsere Batterien voll zu laden, im Augenblick zehren wir nur an unseren Solarpanel, das reicht solange ich nicht zu lange am Computer arbeite. Der Außenborder spinnt immer wieder, viermal zerlegt, kein Fehler gefunden, läuft wieder für drei Tage dann überlaufen des Vergasers, wieder zerlegen, wieder kein Fehler gefunden, läuft wieder und so fort...

Nach sechs Wochen schaffe ich endlich einen Termin mit Emrol dem Mechaniker der sich den Flansch des Getriebes ansehen will, wir wollen ihn um 1700 vom Dingi Dock holen, Außenborder spinnt nachdem er drei Tage ohne Problem lief, somit wieder Termin verschoben. Wir haben Rumpf mit Rostumwandler behandelt und die Problemstellen zwei mal gestrichen, somit schon mal etwas besser, wir warten auf Toilettenpumpe die neu kommen muß! So zwischendurch muß ich meinen IBM zig mal hochfahren bis er startet und ich entdecke kleine rote Ameisen die mir im Haus in den Computer gekrochen sind und beim DVD Laufwerk aus und ein spazierten, jetzt dürfte ich alle wieder fort haben und der Laptop fährt wieder normal hoch.

Nachdem ich zeitweise schon stark am verzweifeln bin, nicht nur das ich die Pläne mit dem „Classic View“ und „Fire“ als Partner aufgeben muß, nichts so funktioniert wie es soll, gab es kleine Lichtblicke die mich noch hoffen lassen, so wurde unser Dingi in Carriacou in der Nähe unseres Freundes Cobra bei der Paradise Beach gefunden, und wir haben es „fast“ unbeschädigt zurück, die Ruder sind natürlich weg gewesen. Doch kaum ein Lichtblick, der nächste Schock! Wir hatten bereits vor zwei Jahren kleine Körnchen in der Bugkoje gefunden und auch diesmal war eine Menge davon in der Koje und ca. ein Millimeter große, braun mit Streifen, Eier ähnliche Dinger. Wir suchten schon vor zwei Jahren vergeblich, so auch diesmal nichts zu finden! Nachdem ich in zehn Internetseiten über Termiten nachgesucht habe, half mir mein gescheitester Freund in Schottland, Stefan auf die richtige Seite, nämlich http://www.termites.com/information/facts/termite-pellets/ , nun ist es sicher, wir haben TERMITEN im Decksaufbau der ja aus Holz ist. Termiten sind nachtaktiv und man sieht sie fast nie, da sie dauernd im Holz leben, bis es irgendwann mal zusammenbricht. Nun nach der Lektüre können es Termiten schaffen, ein Einfamilienhaus in zwei bi drei Jahren total zu zerstören, nun wir haben sie anscheinend auch schon zwei Jahre! Ich habe natürlich einige morsche Stellen außen am Schanzkleid, aber nicht oben auf der Leiste denn diese ist aus Teakholz und das mögen sie anscheinend nicht, nur darunter ist Beton also nicht tragisch, aber was ist, wenn sie im Decksaufbau sind? Ich habe natürlich in alle Holzteile mit dem großen Schraubenzieher abgeklopft und habe nun zig „Hacker“ im Lack, aber nirgends bin ich ins Holz reingekommen, also dürften sie dort nicht sein, aber wo sind sie dann? Unter der Holzleistenverschallung der Bugkoje sind sie auch nicht aber wie soll man sie finden? Jedenfalls hat dieses Problem mit den Termiten zu unseren Glück noch gefehlt und ich frage mich bald, ob ich diese ganzen Zeichen nicht als Omen betrachten soll und das Boot verkaufen sollte? Die besten Eindrücke bekommt man auf der aktualisierten Fotoseite, ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Wir suchen auch noch immer verzweifelt eine Spedition weil wir versuchen wollen einen Teil unseres Hab und Gut nach Österreich zu bringen und mit der Post kostet es ein Vermögen, falls jemand eine Idee für den Transport Grenada-Wien hat, bitte schreibt mir ein Email, SMS oder ruft mich an wir brauchen es dringend!

Wir würden uns auch über eine Eintragung und Kommentar im Gästebuch freuen, in diesem Sinne Erich und Gabriela z.Z. in Petite Martinique/Grenada/West Indies

Update 20. Oktober 2011:

"Dingi ist weg!!!"

Wir sind noch nicht mal in der Karibik höre ich nach zig versuchen "Fire" zu erreichen, daß er das Dingi (Beiboot) an Land geholt hatte um besser auf das Boot zu kommen und nach einem Sturm war auf der Mole die Flut so hoch und hat das Dingi mitgenommen!? Natürlich nur möglich wenn man es so wie die Kariben eben sind, nicht ordentlich festgemacht hat, nun das sind wieder 600.-US$ was nicht gerade ermutigt wenn wir sowieso kein Geld haben! Näheres kommt dann von Petite Martinique, hoffe ich jedenfalls, jetzt fehlt nur noch ein Hurrikan zu unserem Glück, aber wir denken weiter positiv, auch wenn es schwer fällt!

Update 20. September 2011:

"Winter in der Karibik"

Endlich fliegen wir wieder nach Petite Martinique und sind ab November wieder in der Karibik, allerdings wird jede Menge Arbeit auf uns warten, denn das Boot sieht fürchterlich aus, fast zwei Jahre am Anker mit der "Betreuung" von unseren karibischen Freunden lässt jedes Boot leiden! Die Hurrikansaison ist ja erst Ende November vorbei, also kann man noch gar nichts sagen wie sie ausgehen wird, bis jetzt sind wir ja verschont worden. Was unser Projekt betrifft, bitte unter www.ankh-refugium.com nachlesen, es wird der letzte Versuch sein unser Projekt unter "Dach und Fach" zu bekommen, aber nach drei Jahren haben wir von der Mentalität der Kariben genug, entweder es klappt mit dem Vertrag oder wir "begraben" unser Projekt, so schmerzhaft es auch sein wird, aber besser ein Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende! Einem Urlaub im Haus in PM wird trotzdem nichts im Wege stehen und hoffentlich bald auch wieder auf der "Key of life" denn die Getriebe reparatur wird sofort wenn wir ankommen in Angriff genommen werden. Natürlich wartet viel, viel Arbeit auf uns, unser "Stein" hat sehr unter unserer Abwesenheit gelitten und wir werden sehr viel Zeit investieren müssen um wieder "klar Schiff" zu machen. Wahrscheinlich werden wir uns schon als künstliches Riff in die Seekarten eintragen lassen, denn keiner unserer "Freunde" hat es der Mühe wert gefunden einmal den Rumpf abzukratzen, obwohl wir natürlich dafür bezahlt hätten. Viele Nerven hat uns auch die Kommunikation gekostet, denn nur wenn unser "Partner" Geld brauchte kam ein SMS sonst war er sehr, sehr schwer zu erreichen und es dauerte zig Versuche um endlich zu erfahren wie es dem Boot ging, aber was wir dann erfuhren lies mir teilweise das Blut in den Adern gefrieren, denn wenn man erfährt, daß man nur mehr auf einem Anker hängt, obwohl vorher drei Seile und eine Kette waren und es Wochen dauert bis es wer repariert, dann kostet es sehr viele Nerven. Es ist auch eine der Babywanten gebrochen, aber angeblich provisorisch repariert worden, ich fürchte es wird eine große Überraschung werden, wenn wir wieder unser Boot sehen, sofern wir von den Hurrikans verschont bleiben. Wir halten Euch auf dem laufenden und melden uns, falls die Internetverbindungen noch funktionieren, aus der Karibik wieder, sonst direkt unter +1473 4159510 oder per SMS über +4369910775548 und mit den Email Verbindungen.

Update 25. Februar 2011:

"Einstweilen Entwarnung"

Nach unzähligen Anrufen und SMS und über einen Freund auf der Insel dem ich einen Brief ausdrucken und zu Fire bringen lies, konnte ich endlich wieder Kontakt mit "Fire" aufnehmen und erfuhr, daß Rechi ein anderer Freund von uns, einstweilen mal die Ankerketten versorgt hat! Was nun wirklich gebrochen war und wie gut es gemacht wurde konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, werde aber zur Sicherheit noch einen bekannten Taucher von Union rübersenden der unsere Anker kontrollieren soll und eventuell besser sichern. Trotz allen kostet mich diese Situation wahrscheinlich noch weiterhin viel Nerven und beruhigen wird es mich erst wieder wenn wir auf der Insel zurück sind und die Angelegenheit selber in Augenschein nehmen können aber das könnte sich, bei unserer jetzigen Situation in Österreich noch etwas verzögern. Jedenfalls liegt unsere Key of life noch nicht am Riff und wir können etwas aufatmen.

Update 19. Februar 2011:

"Horrormeldungen aus der Karibik"

Leider sind es wieder mal keine guten Neuigkeiten die ich berichten kann, aber ich will sie Euch nicht vorenthalten. Nachdem sich die Verhandlungen bzgl. unseres Vertrages noch immer hinziehen und nicht nur das bereits viele Nerven kostet, kamen noch ein paar Meldungen von PM die mir ehrlich gesagt, das Blut in den Adern gefrieren lassen. Vor ca. 3 Wochen hatte ich endlich wieder mal Kontakt mit "Fire", der ja mal unser Partner mit dem geplanten Cafe in Petite Martinique werden soll, nur was ich erfuhr, gefiel mir nicht besonders, es war nämlich ein Ankerseil gebrochen, somit hängen wir "nur" mehr auf drei Anker und Seilen. Wie üblich mit der in der Karibik üblichen Mentalität versprach er es bald zu reparieren. Ebenfalls wie üblich, kam natürlich weder eine Antwort auf meine SMS noch wurde das Telefon abgehoben, was mich auch nicht gerade beruhigt, vor allem da mein Nervenkostüm bereits sehr angespannt ist und ich nun schon den ZWEITEN Winter in Österreich verbringen muß. Vor ein paar Tagen kam nun die nächste böse Horrormeldung von "Fire", unser Boot hängt nur mehr auf EINEN Anker, also sind nun bereits DREI Seile oder auch die Kette gebrochen, was natürlich beweist, daß er sich um unser Boot, obwohl hoch und heilig versprochen, er sich um das Boot nicht sehr kümmert! Das wir für diese Dienste natürlich bezahlen ist ja wohl jedem klar, umsonst und aus menschenfreundlichkeit hat noch kein Mohre etwas gemacht. Diese Situation wird noch verschärft, da auch die Nerven von "Fire" beansprucht sind, da sie ihm sein erst vor kurzem gekauftes Power Boot gestohlen haben und er somit noch weniger Zeit für unser Boot aufwendet. Obwohl nach letzter SMS Nachricht sein Boot in St.Vincent aufgetaucht sein soll, weiß ich noch immer nicht ob unsere Ketten und Seile repariert worden sind oder nicht und obwohl ich eventuell jemanden von Grenada habe der diesen Job machen würde, was natürlich auch wieder extra kostet, aber sicher billiger wäre als wenn ich selber rüberfliegen würde, vor allem, da ich ja nicht mal weiß ob unser Boot noch am selben Platz steht oder nicht eventuell achteraus bereits am Riff liegt, oder mit der Strömung langsam in Richtung Jamaika driftet?

Was noch mehr schmerzt ist, daß unsere Pläne mit "Fire" und seiner Familie ein Cafe im "Classic View" aufzumachen, nun eher den "Bach runtergehen" denn bei aller Rücksicht auf die Mentalität der Mohren, muß ich mir selber eingestehen, daß die vergangene Arbeit von den letzten zwei Jahren vergebens war und wir, wahrscheinlich diesen Plan "begraben" können. Es tut zwar sehr weh, aber obwohl ich normalerweise sage, "aufgeben tu ich nur einen Brief" werde ich diesen Plan aufgeben müssen bevor er noch mehr Geld und Arbeit kostet. Ich gab "Fire" und seiner Familie zwar noch ein paar Wochen Zeit um den Vertrag zu unterzeichnen, aber so wie es aussieht, wird auch dieser Termin nicht eingehalten werden, und ich muß leider einsehen, daß es ein großer Fehler war auf diese Art von Leute zu vertrauen.

Wir werden allerdings sicher weiter unser Ziel verfolgen und vielleicht doch noch das größere Pyramidenprojekt über die Bühne zu bringen und selbstverständlich auch versuchen weiter auf PM zu bleiben, nur wird es auf rein auf der Basis von Haus mieten sein, aber sicher keinerlei Art von einer Geschäftsverbindung, ausser einem Mietvertrag, mit den Leuten von dort. Das einzige was diese Leute dort wollen ist von uns Geld zu nehmen, aber dafür keinen Finger zu rühren. Wir wollten Ihnen ein faire Chance geben, aber es ist sinnlos, Sie begreifen es nicht. Leider brauchte ich zu lange dafür um dies selber zu begreifen, aber so wie es aussieht wird es nun das Ende sein und zwei Jahre Arbeit waren umsonst, aber wenigstens hatten wir einen Traum auch wenn er nicht in Erfüllung ging. Hoffentlich kann ich bald darüber berichten, daß unsere Ankerketten wieder in Ordnung sind und die "Key of life" unbeschadet blieb,

bis bald Euer Erich und Gabriela

Update 26. September 2010:

"Hurrikansaison noch bis Ende November"

Ja, wir sind noch immer in Österreich und wie es aussieht vielleicht sogar noch im Winter. Mein Nervenkostüm ist fast am Ende, da ja die heurige Hurrikansaison ja nicht gerade schwach ist. Bis Dato haben wir bereits 14 Stürme die Namen bekommen haben und davon sieben Hurrikans, wobei fünf davon "major hurricans" waren, also mit Kategorie 4! Jetzt beginnt noch die Hochsaison für die Hurrikans die sich in der Karibik bilden und wir können nur hoffen, daß unser "Stein" weiterhin schwimmt und keiner in der Nähe von Petite Martinique drüber geht. Der tägliche Blick in den Wetterbericht der Karibik birgt immer wieder Überraschungen, wir versuchen auf jeden Fall so schnell wie möglich wieder nach PM zurück zu kehren, aber immer noch fehlt das nötige Kleingeld dafür. Alle meine Kontakte haben sich in den letzten 30 Jahren, buchstäblich "aufgelöst" und somit habe ich noch keine Interessenten für unser Projekt gefunden die uns unterstützen. Wir haben jedenfalls vor, in unserem Haus auf PM ein Zimmer zu vermieten, so ähnlich wie eine Koje auf unserer "Key of life" nur dann auf unserer Insel ohne der Gefahr dabei, Seekrank zu werden. Fahrten auf die umliegenden Inseln sind jederzeit möglich und einem Tauch oder Badeurlaub steht also nichts im Wege. Der Vergleich mit einem Segelboot oder einer Almhüttenatmosphäre, gemischt mit einem Campingplatz und der gemütlichen heimeligen Atmosphäre von zu Hause, kommt vielleicht hin um unser REFUGIUM zu beschreiben. Ein Doppelbettzimmer in unserem, im einfachen Karibik Stil gebauten Haus steht zur Verfügung, mit WC und Dusche im Haus (im Augenblick nur kalt), aber da es eigentlich nie kälter als 25° wird, ist das sicher kein wirkliches Problem.
Die Miete beträgt pro Person und Woche für Clubmitglieder 200,- € für Nichtmitglieder 250.- €
Wer dem Segelclub-Ankh beitreten will, der Clubbeitrag ist 25,- € im Jahr und ermöglicht es auch wenn ein Termin frei ist, einen Törn in die Grenadines mit uns zu unternehmen. Wir wollen auch im Haus so familiär wie möglich sein und ähnlich wie am Segelboot entweder gemeinsam Kochen oder Grillen, aber es steht natürlich jeden frei, wenn er auf der Insel in die einheimischen Lokale essen gehen will, die in allen Preisklassen vorhanden sind, sogar mit Luxusrestaurant auf PSV (Petite Saint Vincenc) der 200 m entfernten gegenüberliegenden Insel von PM.

Weiterhin arbeiten wir an unserem Projekt für die "Spice Pyramide" als ANKH-REFUGIUM oder vielleicht finden wir auch einen Geldgeber, der sich die Spice Pyramide privat mit einem Drei Zimmer Appartement von uns bauen und betreuen lässt, sie würde ihm jedenfalls weniger kosten, als eine mittlere Eigentumswohnung in Europa und sie würde von uns betreut werden. Wer mehr Interesse daran hat kann ja mal anrufen und mit uns zu einem persönlichen Gespräch zusammenkommen. Tel.: +4369910775548 Weitere Infos unter http://www.Ankh-Refugium.com

Bis zum nächsten Update die hoffentlich nicht aktionsreich sein werden und unser Boot die Hurrikansaison gut überstanden hat, Euer Skipper Erich

Update Juli 2010:

"Zehn Monate und sie schwimmt noch"

Unsere "Jungs" haben auf unseren "Stein" relativ gut aufgepasst, was man eben von der Mentalität der Cariben halt erwarten kann. Wir haben zwar ein paar gröbere Rostflecken auf der Seite und etwas starken Bewuchs am Rumpf, aber zum Vergleich des Bewuchses im "Noth Lake" in Florida nach drei Monaten, kein Vergleich. Die Bilge war trocken und der Motor ist nach ein paar Startversuchen ohne Probleme angesprungen und läuft gut. Leider ist unser Getriebe noch immer nicht repariert aber das ist auch ohne meiner Anwesenheit nicht möglich aber es wird eines der ersten Dinge parallel zu unserem Projekt mit dem Cafe im "Classic View" sein, was wir nach unserer Rückkehr nach Petite Martinique angehen werden. Mit der Familie von "Fire" haben wir nun alles geklärt, näheres steht in der HP <Ankh-Refugium-com> unter "Baufortschritt" und somit steht eigentlich, ausser einer Menge Geld nichts mehr im wege um unser Projekt mit der Pyramide im "kleinen" mal zum starten. Wenn unser Boot wieder repariert ist, steht es natürlich wieder für Törns unseren Clubmitgliedern zur Verfügung und die "Tobago Ceys" sind ja nur fünf Seemeilen entfernt. Teilweise wird auch das Haus von "Fire" seiner Schwester zum Mieten zur Verfügung stehen, wer also mal eine Lust auf einen Landurlaub hat, wir können es arrangieren. Die Reise war etwas stressig da immer im Sommer die "Condor" leider über Antigua fliegt und nicht wie im Winter über Grenada, aber da nun alles mit Vertrag geklärt ist, hat es sich doch ausgezahlt und wir sind hoffentlich bald in unserem Haus und am Boot in PM.

Übrigens unter dem "Buch" link, findet ihr auch das Buch unserer Cousine Doris die es bereits herausgebracht hat und wer interesse hat kann es bestellen. Wie lange meine noch brauchen bis sie gedruckt werden und fertig sind ist noch unklar, (einstweilen nur als PDF Dokument zum lesen) vor allem habe ich "Zum Denken verurteilt" schon abgeschlossen gehabt, aber nun muß ich noch ein 17. Kapitel mit dem Titel: "Kulturschock Österreich" dazu fügen das ich hoffentlich bald fertig habe. Die anderen Bücher ruhen auch noch beim "Gryphon" Verlag in München und ich kann nur hoffen, daß sich bald was tut.

UPDATE 22. JULI 2010 in den Grenadines / Petite Martinique

"Freudlos, Trostlos, Farblos"

.....ist unser Aufenthalt in Österreich geworden und umso größer wird unser Verlangen wieder zurück nach PM zu kommen. Mein "TV Auftritt" in der "Barbara Karlich Show" hat wie erwartet zwar ein mehr Zugriffe auf die Webseiten ergeben, aber sonst nichts gebracht noch haben sich irgendwelche Sponsoren für unser Projekt gemeldet. Leider stehen wir mit unserer Idee eines Refugiums in dieser kapitalistischen Konsumgesellschaft ohne Moral auf verlorenen Boden, aber nach diesem, jetzt schon zu langen Aufenthalt in Österreich wird unser Entschluß wieder nach Petite Martinique zurück zu gehen immer stärker. Leider mußte ich hier in Österreich wieder realisieren, daß ich "älter" geworden bin. Nie auf dem Segelboot und auf unserer Insel ist mir das so stark bewußt geworden. Hier zurück, in dieser kapitalistischen Konsumgesellschaft ohne Moral sind viele meiner Kontakte von früher, entweder krank, von der Bildfläche verschwunden oder tot! Eines ist sicher, je länger man sich in dieser "zivilisierten" Welt aufhält, um so größer ist die Chance wirklich "krank" zu werden, psychisch sowie physisch. Es ist erschreckend für mich zu sehen, wie wir in Österreich immer mehr in die Mentalität des "Micky Maus" Landes annehmen. "Mehr, schneller und größer, ist besser!" , und wie wenig das mit einer Lebensqualität zu tun hat. Wir versuchen weiterhin mit dem Segelclub-Ankh unseren Clubmitgliedern einen zusätzlichen Urlaub an Land zu ermöglichen, für näheres klickt bitte die "Ankh-Refugium.Com" Seite an und schaut unter "Baufortschritte" nach. Es ist natürlich sehr schwer unsere Träume durchzusetzen, wenn, wie ich leider festgestellt habe, sich nicht mal unsere Freunde und Bekannte die Zeit genommen haben sich unser Vorhaben wirklich richtig durchzulesen, also wie kann ich das dann von jemanden erwarten der die Webseite das Erste mal besucht? Es ist für mich auch nicht gerade aufbauend, wenn ich auch mit der Wirtschaftskrise, dem Dollar und zur EU wie jetzt mit den Problemen in Griechenland recht hatte und es ja bereits vor über 10 Jahren in meinem Buch geschrieben habe. Wir wissen noch nicht, wie wir es schaffen werden zurück nach PM zu kommen, aber wir werden es irgendwie schaffen, wahrscheinlich werden wir dazu unsere Wohnung im 3.Bezirk verkaufen müssen also wenn ihr jemand wisst gebt bitte Bescheid. In meinem Buch "Zum Denken verurteilt" habe ich mich nun entschlossen doch noch ein 17. Kapitel "Kulturschock Austria" zu schreiben, ich war in allen Teilen der Welt, aber den "Kulturschock" den ich nun in Wien in der eigenen Heimat erlebt habe, hatte ich in meinen letzten 50 Jahren nicht. Da im Fernsehen wie ich entsetzt festgestellt habe, daß TV-Shows mit "Oarsch, gehts scheissen usw." wesentlich höhere Einschaltquoten bekommen, und ich wieder damit recht habe und "Jerry Springer" ähnliche Shows das "kranke" Puplikum begeistern, werde ich bei meinem letzten Kapital auch voll aus mir "herausgehen" und fröhlich drauf los schimpfen, vielleicht nimmt sich dann jemand die Zeit mein Buch zu lesen? Für diejenigen die sich bereits den PDF von meinem Buch gekauft haben, für sie gibt es natürlich die Möglichkeit nach Fertigstellung das 17.Kapitel , kostenlos anzufordern.

Update 24. Oktober 2009 in Wien:

Generalversammlung und Clubabend mit Gabriela & Erich

Am Freitag den 20. November 2009 ab 1800 Uhr, im RESTAURANT TRAT

Brandmayerstr. 21 (verlängerte Weidlinger Straße) Klosterneuburg - Weidling

Mit Auto in Richtung Klosterneuburg über Bundesstraße 14, bei Bahnhof Weidling links in die Weidlinger Straße und Lokal ist an rechter Seite in ca. 1 km Entfernung. Per Öffi, mit Autobus 241 bis Weidling in ca. 15 Minuten vom U-Bahnhof Heiligenstadt bis Haltestelle „Gschwend“.

Und gleich meine Argumente, warum in Klosterneuburg Weidling und nicht in Wien:

Die Parkplätze in Wien sind mehr als rar, somit will ich vermeiden, daß Freunde stundenlang im Kreis fahren und mich dann anrufen, daß sie wieder nach Hause fahren, da kein Parkplatz frei ist. Das Restaurant Trat ist vom Zentrum Wien aus problemlos zu erreichen.

Es würde uns sicher sehr freuen wenn Ihr Eure Freunde mitbringt, es gibt wieder viele neue Geschichten zu erzählen, nur bitte ich Euch uns mitzuteilen wieviel Personen kommen damit ich die Plätze reservieren kann. Ruft unter 069910775548 an oder sendet ein email: Ankh-Segelclub@vienna.at

Wir sind in Barbara Karlich Show

Wir in der Zeit hier allerdings nicht wenig im Streß, dank meiner Freunde und Clubmitglieder Gustav und Michael kam ich wieder zu einem Auto und wir konnten bereits vieles erledigen aber haben auch noch viel vor uns! Eine Chance haben wir bekommen um unsere weiteren Pläne zu verwirklichen, wir sind eingeladen zur “Barbara Karlich Show” die am 23. November aufgezeichnet wird und irgendwann im Jänner 2010 gesendet wird. Das Thema heißt: “Ich lebe nach meinen Regeln”. Es könnte eine Chance sein, daß uns viele Leute näher kennen lernen und vielleicht finden wir ein paar Sponsoren durch die Show, nähere Details erzähle ich am Clubabend.

Fünf Tage auf der Reise!

Update: 29. September 2009 in Wien

Am Donnerstag den 24. September 2009 sind wir mit der Fähre "Osprey shuttle" um 80.- XD$ (EC$) pro Person um 1500 nach Grenada gefahren und haben eine Nacht auf der "Embla" mit unseren norwegischen Freunden verbracht, aber bereits etwas am Boden zerstört! Wir waren am Vortag bis 0100 früh mit Packen beschäftigt und die Ziegen weckten uns im Haus schon um 0500 wieder auf und es wurde ein langer Tag mit wieder einer langen Nacht bei unseren Freunden. Am Freitag flogen wir mit "Conviasa" mittags nach Porlamar und netter Weise, haben sie für den Seesack der bereits 27,8 kg hatte und bei "Condor" nur 20 kg frei Gepäck ist, nichts verrechnet. Dank Werner kostet uns ein Ticket nur 35 €, aber dafür mußten wir noch 20.-$ Flughafentax bezahlen. Unser Freund Werner holte uns ab, allerdings wie üblich nicht ohne Probleme! Der internationale Flughafen war komplett gesperrt, da inklusive Gadafi noch an die 60 Ministerpräsidenten von Chavez eingeladen wurden und in der letzten Woche in Margarita mehr gereinigt und Strassen saniert wurden, als in den letzten Jahren. Als besonderen Gag, ließ Chavez zwei Tage vorher den Freitag zu einen Feiertag ernennen, aber wahrscheinlich nur weil er wußte, das auch wir ankamen. Wir blieben bei Werner in seiner Posada bis am Sonntag, wo ich noch schnell ein paar lose Kabel in seinem Sicherungskasten reparierte, nachdem ein paar Steckdosen keinen Strom mehr hatten! Am Sonntag ging es dann um 2110 mit "Condor" nach Frankfurt und nachdem wir wirklich die “LETZTEN” waren und der Soldat der das Gepäck durchsuchte in meinem Logbuch Bilder von Merida fand und uns erklärte er sei auch von Merida und sich in aller Ruhe die Bilder ansah, aber dafür dann dem zweiten Seesack eher keine wesentliche Beachtung mehr schenkte! Obwohl wir dadurch die Plätze beim Ausgang bekamen, ohne sie extra zu verlangen und etwas mehr Beinfreiheit für mich war, tat mir alles weh und war alles andere als eine entspannende oder erholsame Reise. Aber für 250.- € für beide Tickets nach Frankfurt, darf und will ich mich nicht beschweren. Nur leider bei dem Streß in den letzten Tagen, machte ich einen fürchterlichen Fehler, nämlich die Ankuftszeit mit 0950 anzugeben, leider war das die Flugzeit und die Ankuftszeit war 1330!! Das Bittere daran, Gabrielas Bruder hatte den Zug für uns um 1210 bereits gebucht und da es auch günstige Tickets waren, war keine Rückerstattung noch Umbuchung möglich. Man wollte uns um 270.- € zwei neue Karten für den Zug um 1622 verkaufen und die alten Tickets um 158.- € würden verfallen, dies hätte sicher sehr geschmerzt. Mit S - Bahn mußten wir noch schnell nach Frankfurt Hauptbahnhof und kamen gerade noch rechtzeitig in den Zug. Die deutsche Schaffnerin schrieb nur hinten auf das Ticket "falsch gebucht" und wollte es dem österreichischen Kollegen überlassen. Dieser sah sich unsere Tickets an und meinte Ticket ist Ticket und es ist nur ein anderer Zug und akzeptierte sie ohne Probleme was mich sehr mit der gesamten Bahncrew versöhnte und ich wirklich dankbar bin, daß sie unbürokratisch diese Lösung akzeptierten, es geht doch mit Menschlichkeit auch, ein spezielles Danke an die ÖBB und DB! Nun sind wir in Wien, wo wir um 2326 angekommen sind und von unseren Freunden abgeholt wurden, obwohl es bereits spät wird. Es klappte natürlich mit meinem Freund "Schluchz" der uns mit Dieter schon erwartete und auch die beste Freundin von Gabriela, nämlich Michaela mit Freund Manfred und neuen Hund Ilvi kamen auch, obwohl es schon sehr spät war. Wir sind nun mal für ca. drei Monate, hoffentlich nicht länger in Wien und einstweilen mal bei der Cousine von Gabriela, bei unserer Clubkassierin Karin untergekommen und natürlich wieder unter Telefon Nr. 069910775548 zu erreichen, und auch Gabriela hat eine neue Telefon Nr. 068110609573.

Bis bald Euer Erich und Gabriela

Wir sollten am 28.September in Wien ankommen

Update: 22. September 2009 aus dem CLASSIC VIEW in Petite Martinique:

Wir liegen mit noch immer kaputten Getriebe und viel, viel Stress an vier Anker vor Petite Martinique aber mit der Hilfe unseres Freund Werners, der ja nicht nur gute Connection und Erfahrung mit Realitaeten auf Isla Margarita hat, sondern auch fähig war uns eine Menge Geld zu ersparen hat uns zu günstigen Flugtickets verholfen! Siehe "www.margaritainfo.com" allerdings nun in sehr kurzer Zeit!! Wenn alles klappt, werden wir wahrscheinlich am Montag den 28. September irgendwann am Abend mit dem Zug am Westbahnhof ankommen, falls unser Flug wie geplant um 0950 in Frankfurt gelandet ist. Wir sind nun dabei den Rest unserer Sachen ins Haus rauf zu bringen und trainieren somit ungewollt für eventuelle Bergbesteigung unter Wüstenbedingungen bei 34° im Schatten! Wir wissen nicht wie und wo wir alles verstauen sollen, das Boot ist immer noch nicht leer, aber alles wichtige ist in Sicherheit. Ein Teil bei unseren Freund "Fire" im Haus und ein Teil in unserem zukünftigen Heim im "Classic View" das ja nun mal das ECC und ein Stützpunkt vom Segelclub-Ankh wird. Unser "Stein" ist nun wieder mal 10 cm höher mit der Wasserlinie und als letzter Schock stellten wir fest, daß unser 20kg Bruce Anker mit 10 m Vorlaufkette (12 mm) mit dem Seil um einen Korallenkopf war und in zwei Tagen unsere Leine (35 mm) durchgescheuert hat! Somit nun auch diese extra Ankermanöver! Die nächste Überraschung, am Freitag geht die Fähre nur von Carriacou ab, somit müßen wir schon einen Tag früher los und entweder bei Freunden in Carriacou oder in Grenada bleiben da es mit der Nachmittagsfähre zu spät für unseren Flug um 1255 nach Porlamar würde.

Wir hoffen Euch bald zu sehen, privat und natürlich hoffentlich zahlreich beim Clubabend, Euer Erich und Gabriela

Getriebe kaputt, aber trotzdem Party!

Update 9. September 2009 Petite Martinique

Im Augenblick, brauche ich alle Kraft, geistig und körperlich um diese Zeit zu überstehen! Ich will mich nicht beschweren, aber im Moment sind meine Nerven angespannt wie Drahtseile und wie üblich kommt alles auf den letzten Moment zusammen! Wir sollten in spätestens vier Wochen im Flugzeug sitzen, aber wie es aussieht nimmt der Streß und die Probleme die wir im Augenblick haben kein Ende. Nachdem wir auf unserer "Key of life I" 9996 Seemeilen haben, wollten wir Sonntag den 6. September einen Segeltag einlegen und mit unseren Freunden nach 4 (vier) Sm die 10.000 Seemeilen Party feiern, nachdem wir den zweiten Anker Raufholen wollten, ging auf einmal der Vorwärtsgang nicht mehr rein, eigentlich ging er rein, nur hatte er keine Kraft mehr, drehte nur leicht mit, der Retourgang funktionierte nach wie vor, aber nichts ging mehr nach vorwärts! Wieder ein "Déja vu"? Jedenfalls erinnert es mich an Malta vor knapp 25 Jahren, als ich ohne Wind mit dem "Retourgang" rückwärts durch die Hafeneinfahrt von Valletta kam, als ebenfalls der Vorwärtsgang sein "Leben" aufgab, damals waren wir am Weg nach Tunesien und mussten wieder umdrehen!

Da wir nicht riskieren wollten ohne Motor loszusegeln, denn wenn die Strömung gegen uns ist, wir wahrscheinlich ein paar Tage brauchen um wieder an unseren Ankerplatz zu kommen, entschlossen wir die Party am Ankerplatz zu feiern, (siehe in der Fotoseite Grenada, unseren Kurs von der Regatta) was wir auch taten. Einer der Jungs "Mama" fing an zu kochen und es war der größte Topf der jemals auf unseren Herd gestanden hat, jede Menge Reis mit Salzfisch wurde gekocht und Gabriela brauchte nur zuzusehen. Trotz kaputten Getriebe versuchte ich mir nicht die Stimmung zu verderben, was aber nicht leichtfiel, den wieder mal in der Hurrikansaison "unbeweglich" zu sein ist kein angenehmes Gefühl, wie ihr Euch vielleicht vorstellen könnt wenn ihr mal Berichte über einen direkten "hit" eines Hurrikan gesehen habt und wir haben sie schon ein paar mal erleben "dürfen".

Nachdem ich bereits zwei Tage lang versuche den Kupplungsflansch von der Welle frei zu bekommen, aber ohne Erfolg, bin ich nahe daran alles in die Luft zu sprengen! Ich will gar nicht daran denken, wenn ich eingeklemmt im Motorraum liege, für den ich schon zu dick geworden bin, schwitze wie ein Schwein und wenn mir etwas passiert, könnte mich wahrscheinlich keiner mehr aus dem Motorraum rausbekommen, ohne mich, oder den Motor zu zerstückeln! Ich habe unseren Freund Hampa (Dominic) gebeten und er half mir im Motorraum, da er wesenlich schlanker und doppelt Kraft von mir hat und ich es zwar schaffte die vier Impusschrauben aufzubekommen und eine "halbe" Umdrehung zu drehen, aber Niro Schrauben haben die Eigenschaft sich manchmal "festzufressen" was zwei davon auch taten! Ein Schrauben ist, womit ich auch gerechnet habe, auch abgerissen, die anderen hat Hampa dann mit größter Anstrengung mit mir rausbekommen, und ich fühlte mich nicht mehr so schlecht, als ich sah wieviel Kraft er brauchte um die Schrauben rauszubekommen, ich also nicht so "wertlos" war wie ich schon glaubte, aber man wird ja wenn man älter wird, nicht gerade stärker! Ich weiß nur, wenn ich nicht jeden Tag die Übungen der "Fünf Tibeter" machen würde, daß ich wahrscheinlich bei den vorarbeiten im Motorrraum eher einen Muskelriß bekommen hätte, als die Schrauben auf zu bekommen. Der Streß den wir sowieso haben weil der Rückflug schon sehr nahe kommt, den wir allerding noch nicht gebucht haben, da der billigste "one way" Flug nach Wien um die 750 Euro kostet und noch diese extra Probleme dazu kommen, wie wenn es nicht genügt, daß der Kühlschrank nun auch endgültig nicht mehr funktioniert und ich wahrscheinlich Gas nachfüllen lassen muß, aber auch hier das Problem ist, jemanden zu finden, der für einen vernüftigen Preis in den Motorraum kriecht um dort Gas zu füllen, falls er überhaupt reinkommt, der letzte Mann der auf Kühlschränke spezialisiert ist den wir getroffen haben würde sicher nicht in den Motorraum kommen, denn gegen ihn bin ich noch schlanker! Jedenfalls brauche ich wirklich alle meine Kraft um mich noch im "Griff" zu haben und nicht alles hinzuschmeissen, denn die letzten Monate war jedesmal, egal was wir unternommen haben, etwas anderes kaputt und das kostet auf alalong sehr viel Nerven! Ich komme mir wie ein "Arsch" vor, weil ich mich immer über meine Probleme beschwere, die ich mir ja letztendlich selber ausgesucht habe, und wenn ich an meine "Ex Gabriele" denke die im Rollstuhl sitzt, dann hätte ich ja überhaupt keinen Grund mich zu beschweren, aber irgendwann "reißt" auch das stärkste Nervenkostüm mal. Nun wie es aussieht, werden wir das Boot wahrscheinlich in PM vor Anker und Muring lassen und hoffen, daß kein direkter Hurrikan über uns darüber zieht, unsere Freunde werden auf unseren "Stein" hoffentlich gut aufpassen, jedenfalls haben es mehrere versprochen und einen alleine würde ich sowieso nicht vertrauen, selbst wenn man DREI gute Freunde hat die auf das Boot aufpassen, wenn es dann "hart auf hart" geht, muß man froh sein wenn "einer" überbleibt! Jedenfalls könnte es im Bereich des möglichen sein, daß ich das Getriebe nicht rechtzeitig reparieren kann und wir somit relativ "unbeweglich" sind und bei Hurrikangefahr unser Boot nach "Windwards" ins "Hurricanhole" rübergeschleppt werden muß! Obwohl Nietzsche mal gesagt hat, "Hoffnung ist der größte Feind" können wir nur hoffen, daß es unser Stein heil übersteht bis wir zurück sind!

Bis auf ein Wiedersehen in Österreich, Euer etwas am "Boden zerstörter" Skipper, Erich

P.S.: Es ist manchmal sehr schwer sich einzureden, daß wenn man am Boden liegt, es einfach ein Teil unseres Leben ist und man einfach nur wieder aufstehen muß! Aber das ist wie der Witz wo der kleine Franzi seinen Großvater fragt: "Warum hast Du kein Zähne mehr im Mund?" Der Großvater antwortet: " Das waren lauter Schicksalsschläge" Franzi: "Was, und die hast alle aufs Maul bekommen? Bei mir lachen im Augenblick nur mehr die Nerven! Das könnt ihr mir glauben! Aber vielleicht werde ich mal fähig sein diese Geschichte lustig in meinem Buch zu schreiben, aber im Augenblick finde ich leider keine Stelle zum lachen!

Regatta mit Abbruch, aber Haus in PM!

Update September 2009 Petite Martinique

Wir haben uns, schon wie vor zwei Jahren, für die "Carriacou Regatta 2009" angemeldet und wurden in die "funclass" eingestuft, obwohl da eigentlich nur zwei Personen an Bord sein dürften, wir aber "Hampa" Dominic, aus PM als "local guide" mit uns hatten. Wir hatten noch ein paar Club T-Shirts die zwar etwas "moldy" rochen, sonst aber neu waren, somit malte Gabriela den "Key of Life" Schriftzug auf die Rückseite und vorne kam der Name und in einer Königskartusche der Name in echten Hieroglyphen und wir hatten eine Uniform! Wie immer hatte ich "DREI" Reffs im Groß und ich sah auch keinen besonderen Grund, sie wegen der Regatta rauszuschütteln. Natürlich wären wir vielleicht rechtzeitig zum Start gekommen und hätten nicht mit den "multi hulls" starten müssen weil wir fünf Minuten brauchten über die Startlinie zu kommen da sehr wenig Wind war. An den Fotos ist zu sehen, daß wir vom Start weg unseren letzten Platz "klar" mit etlichen Bootslängen verteidigten. Wir hatten aber nach ca. vier Seemeilen die ersten zwei Boote vom Feld eingeholt, die Katamarans hatten sowieso wieder nicht so viel Höhe geschafft wie wir laufen konnten. Aber nach Mabouya Island machten alle Boote eine Wende auf den STB Bug, wir diskutierten die Taktik mit unseren lokal Freund Hampa und bis wir nach echt, Karibik Art, nach 7,5 Sm die erste Wende nach STB machten, bin ich mir nicht sicher ob wir nicht schon Jamaica in der Ferne sahen. Jedenfalls liefen wir teilweise 6,6 kn nur die Strömung vom Martinique Channel versetzte uns mit ca. 3,5 kn nach Westen und wir schafften bis wir wieder auf BB Bug gingen nach weiteren 5 Sm nur EINE Seemeile über Grund gutzumachen. Da der Wind stärker wurde, nahm ich das Groß komplett weg und wir liefen nur mit der Genua noch immer 6,6 Kn nur wesentlich angenehmer mit weniger Lage. Unser Freund Hampa glaubte es fast gar nicht wie unser "Stein" schnell war, in beide Richtungen also sicher keine Strömung die uns half! (Siehe Karte in Fotoseite) Nach einem weiteren Schlag am BB Bug haben wir nach 3,5 Sm nicht mal eine Seemeile über Grund gutgemacht, freudlos, somit wieder auf STB Bug und dahin mit einen Schnitt von 5,19 Kn! Nach weiteren drei Seemeilen als wir die Wende nach STB machen wollen, bleibt die Genua an einer Stufe von unserer Leiter an den BB Wanten hängen und reißt mit der Leine zum Achterliek spannen vom Schothorn bis zum unteren Drittel der Genua das Achterliek auf und es reißt das gesamte Schothorn aus ab dem Teil wo es verstärkt wird. Wir waren gerade ca. 1 sm Nord von Jack a Dan Island und wir brachen das Rennen ab und ließen uns mit dem gerefften Groß gemütlich zurücktreiben und beendeten nach 26,3 sm das Rennen ohne den Motor zu gebrauchen, der gesamt Kurs wäre auch an die 26 sm gewesen, nur daß wir von der anderen Seite das Rennen beendet haben! Insgesamt schafften wir sogar noch einen gesamt Schnitt von 4,20 kn! Die Details werde ich sicher in meinem Buch berichten, jedenfalls haben wir wieder unseren letzten Platz geschafft! Bei der Preisverteilung, jedes Boot das mitgefahren ist bekam ein kleines Geschenk, bekamen wir merkbar viel Applaus obwohl gar nicht so viele im Yachtclub waren die wir eigentlich kannten, aber sehr, sehr viele kennen bereits die "Key of life" es ist wie ein "comeback"!

Wir haben allerdings nicht nur gefaulenzt, sondern auch wieder mal die Bugspritketten erneuert, Dieselleitung schweißen lassen und viele unserer Sachen, wie Bücher, Fotos usw. in 200 Liter Plastikfässer verstaut und in "Fire's" Haus gebracht, wo sie hoffentlich alles sicher überstehen. Gabriela hat es auch wieder geschafft unsere Genua zu nähen, schaut von weitem gar nicht so schlimm aus und es scheint nach ersten Testen zu halten! Wir wissen noch immer nicht genau wo wir unser Boot lassen werden und wann wir nach Österreich fliegen, aber es wird spätestens Anfang Oktober sein. So wie es aussieht, hat der Segelclub-Ankh einen Stützpunkt in der Karibik im "Classic View" bekommen, siehe bitte www.ankh-refugium.com falls genügend Interesse besteht um den Club weiter bestehen zu lassen, oder mit dem 25. jährigen Jubiläum zu beenden? Jedenfalls gibt es noch für die Clubmitglieder einen spezial Preis bei einem Urlaub im Haus der Schwester von "Fire", oder vielleicht sogar für arbeitswillige Crews den Aufenthalt frei, gegen etwas Arbeit beim Umbau. Wir haben es auf jeden Fall mal geschafft ein Haus mit bereits bestehender Bar darunter zu finden und dort mit dem ECC zu starten, wir können es fast noch immer nicht glauben, nach zwei Jahren scheint es endlich wahr geworden zu sein und unser weiteres Leben könnte sich in PM abspielen. Dieser Wechsel verlangt aber sehr viele Entscheidungen und Probleme für uns, wie es für mich es ja fast alle sieben Jahre soweit "normal" war und ich sehr verwundert war, daß es jetzt erst nach 10 Jahren wieder mal soweit ist, aber ich glaube, oder hoffe, daß es diesmal das letzte Mal sein wird, die Nervenbelastung mit der Organisation ist zu viel geworden und wenn ich es auch jetzt noch überstehen werde, bin ich mir nicht sicher es noch einmal zu schaffen. Die "Key of life" wird hoffentlich noch lange an einer Muring vor PM hängen, so das man jederzeit lossegeln könnte wenn die Sehnsucht zu groß wird, noch kann ich es mir noch gar nicht so richtig vorstellen, aber noch weniger ein Leben in Österreich.

Würde mich freuen wieder mal Eure Meinungen zu hören, bis bald bei einem hoffentlichen Wiedersehen in Österreich,

Euer Erich und Gabriela / Petite Martinique

Hurrikansaison startet wieder!

Update 10. Juni Petite Martinique / Hotspot Fire

Wir haben zwar meinen 59igsten Geburtstag am 25. Mai , und auch Gabrielas 46iger am 29. Mai gefeiert, nur haben wir die Zeit zwischendurch im Motorraum verbracht. Und somit haben wir, wie es sich eigentlich für jeden guten Christen gehört, die Pfingstfeiertage auf den Knien im Motorraum verbracht.

Wie wenn eine kaputte Zylinderkopfdichtung nicht genug wäre, ist so nebenbei mein Dell Computer eingegangen, habe es aber geschafft in wieder zu aktivieren, allerdings nach viermal neuen system aufsetzen, geht er nur mit 1600 Farben und hat nur einen kleinen Bildschirmausschnitt im Schirm also sehr wenig zum sehen!Habe es aber gerade wieder geschafft ins Internet zu kommen und habe auch den IBM fürs Internet installiert und hoffe nun das Update auch reinzubekommen.

Das der Motor noch lief war ein Wunder, Kolben hatten ein paar Marker und auch die Ventile! Bei zweiten Zylinder ist ein Stück ca. 5 mm von oberen Rand des Zylinders ausgebrochen ca. 5mm x 27 mm die Führung ausgebrochen!Alles gereinigtund mit JB Weld , Epoxi Stahl zugemacht, schaut wieder ganz gut aus und dürfte auch halten, sonst müsste ich Block raus und neue Führungen einsetzen was eigentlich einen Austauschmotor bedeuten würde wenn schon alles wieder draussen ist, denke ich, somit hoffe ich das Epoxi hält. Ventile neu eingeschliffen, wurden relativ wieder schön. Neue Dichtung rein und Kopf aufgesetzt, wobei ich mir nicht sicher bin was mein Drehmomentschlüssel da wirklich anzeigte, hoffe es war richtig, hoffe das ich nicht zu fest angezogen habe!! Irgendwie erinnert es mich an Floriada vor zehn Jahren
Kompression ist nun besser als ich den Motor eingebaut habe und er springt sogar mit nur 10 Sekunden vorglühen sofort an. Einstweilen schaut es gut aus, hoffe es bleibt auch so nach ein paar Stunden volle Fahrt! Jedenfalls habe ich auch Starter neu gegeben denn ich sowieso in Reserve habe der nun sicher auch besser arbeitet als der alte. Auch den Auspuff gegen den neuen Ausgetauscht und alle Gummi am Wärmetauscher neu gegeben, mit den neuen Dichtringen auf den Ventilen und Ventilführungen habe ich ja fast einen "neuen" Motor!
Jedenfalls konnte ich Gabrielas Geburtstagswunsch erfüllen, etwas verspätet, aber ich versprach ihr, daß der Motor wieder laufen wird, was er hoffentlich noch lange macht.

Wir sind weiterhin an unseren Pyramidenprojekt dran und hatten vor den Motorproblemen ein 30 minütiges Gespräch mit Minister George Prime und sind am ausarbeiten der Verträge mit Ruben's Familie und Rechtsanwalt. Hoffe jetzt wieder voll weiter daran zu arbeiten, denn wir werden bald nach Österreich zurück müßen und auch am Sprung zu sein, wegen eventueller Hurrikans, die Saison hat angefangen! Da mit dem absturtz vom DELL auch wieder alle Emailadresse wegwaren, würde es mich freuen wieder mal Emails zu bekommen.

Viele Grüße von Petite Martinique/Hotspot Fire 10. Juni 2009

3000 Bordstage Party in Petite Martinique "25 Jahre" Segelclub Ankh

Update 16. April in Petite Martinique:

Es ist kaum zu glauben wie die Zeit vergeht, 1984 habe ich den “Segelclub - Ankh” gegründet und bekam als Skipper vom Club am 1. Oktober den “Clubausweis Nr.: 001” ausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meinen festen Wohnsitz in Österreich bereits aufgegeben und durfte deshalb keine Funktion im Vorstand des Clubs ausüben und fuhr “nur” als Skipper. Nun aber bin ich bereits jahrelang Obmann des Clubs, ich weiß gar nicht mehr wie lange schon? Mit der ersten “Key of life” fuhr ich mit Gabriele, meiner damaligen Freundin und Verlobten von 1985 bis 1990 im Mittelmeer und Adria 22.081 Seemeilen (40.894 km), mit der “Manuda” schaffte ich mit Gabriela, meiner jetzigen Frau von 1992 bis 1999 an die 17.831 sm (33.023 km). Mit unseren “Stein” der “Key of life I” sind wir von 2000 bis 2009 in der Karibik zwar am wenigsten gefahren. Wir haben daher “nur” 9.807 sm (18.163 km) zurück gelegt, dafür aber bereits den 3000. Bordstag gefeiert! Obwohl wir eigentlich in unserem Budget kein Geld für Partys mehr haben, dachten wir uns, daß das schon ein Grund zu feiern ist und das haben wir nach der “Rasta” Mentalität, die wenn möglich, täglich eine Party feiern, somit auch getan. Unser Rasta Freund “Fire” organisierte die Party und sogar ein schattiges Zeltdach. Und wenn in der Karibik nichts “schnell” geht, aber eine Party wird IMMER schnell organisiert. Jede Menge Langusten und Fisch wurden am Morgen noch gefangen, es gab auch Kartoffel und Kürbis. Alles wurde von den “Jungs” am Feuer gegrillt. Nicht ein einziges weibliches Wesen war anwesend, außer Gabriela, die aber diesmal keine Arbeit mit dem Kochen hatte und somit die Party wirklich geniessen konnte. Wie wir später erfahren haben, hätten die Frauen Tage vorher eine Einladung gebraucht, um auch zur Party zu kommen. (siehe Fotos dazu in Fotoseite GRENADA)
Wir sehen in unserem “Budgetfaß” leider schon den Boden, aber trotzdem haben wir für die Party Bier, Rum und Wein gespendet und mit ca.150.- € schafften wir es mit unserer Party um die 20 Leute zu verköstigen und es war für jeden genug da. Wer könnte das in Europa mit frisch gefangenen Langusten und Fisch zu solch einen Preis? Jedenfalls war die Party ein voller Erfolg und nun habe ich auf der Insel einen neuen Namen bekommen, eigentlich nicht neu, sie nannten mich auch schon vor der Party wie unser Boot. Jeder auf der Insel ruft mich schon von weitem “Key of life”!, was mich stark an die alten Jugo Zeiten zurück erinnert, wo ich eigentlich “sieben” Namen hatte. Man nannte mich KUNG FU; JASON KING; BANDITO; MAFIOSO; JEPATSCH und worauf ich besonders stolz bin, von Jugoslawischen Fischern "LUPO DI MARE" (Seewolf) genannt zu werden, aber fast niemand nannte mich Erich. Wenn unser Plan mit der Spice-Pyramide in PM klappen sollte, dann würde ich damit sicher den “Key of life” für die Insel bringen, ein paar Jobs wären sicher drinnen für die “Locals”!
Dabei wären wir schon beim Thema, “25 Jahre” Segelclub Ankh. Wir hatten in den letzten zehn Jahren gerade ACHT Clubmitglieder an Bord, nicht mal einen Gast pro Jahr schafften wir, obwohl viele versprochen hatten zu kommen, falls wir in der Karibik sind. Im “Micky Maus” Land habe ich es noch verstanden, 9.11. mit dem WTC und all dem Anthrax Anschlägen, das niemand kommen wollte, aber hier sind genug Charterboote unterwegs. So muß es wohl an uns (mir) liegen, daß niemand mehr auf einen Törn kommt, oder es geht allen so schlecht? Noch mehr ein Grund nicht nach Österreich zurück zu kommen.
Da unser Budget aber zu Ende geht, müssen wir heuer noch nach Wien zurück und dort nach der Generalversammlung des Clubs eine Entscheidung treffen, wie weit überhaupt noch jemand Interesse hat einen Segeltörn zu machen. Wir werden auch für uns eine sehr wichtige Entscheidung treffen müssen. Das Boot in der Karibik lassen und in Wien arbeiten, werden wir uns nicht leisten können. Wir müssen eventuell unser Boot verkaufen, was uns, sicher nicht leicht fallen wird, ich möchte gar nicht daran denken. Vor allem weiß ich nicht, wie ich mir ein Leben in Wien nochmals vorstellen könnte? Nur man wird nicht jünger und immerhin bin ich ja nun auch schon am 25. Mai, 59 Jahre jung. Das Ankh-Refugium wäre eine Möglichkeit unser Leben in der Karibik weiter zu führen und nicht mehr an Heizkosten denken müssen, aber ob wir es schaffen werden ist was anderes. Aber “aufgeben” tut man einen Brief, wir geben noch nicht auf und kämpfen für unsere Zukunft so lange wir noch die Kraft dafür haben.
Eine traurige Mitteilung habe ich leider auch zu machen. Ein langjähriges Clubmitglied Franz Wolf ist verstorben. Er wird mir immer in guter Erinnerung bleiben. Hat er doch als “Einziger” in der “Telascica” den Esel nicht gesehen, was aber sicher nicht an dem von der Crew für uns mitgebrachten “Chivas Salut Royal” Whiskey, 21 Jahre alt, denn davon habe ich nicht viel abgegeben, lag. Wir haben uns nur kurz gekannt, aber viel miteinander gelacht, und so gemütlich, lachend wollen wir ihn in Erinnerung behalten, speziel an die darauffolgende Diskussion wegen dieser “Eselsichtung” ob “Ertl” oder “Pfesel”. Obwohl Franz 1998 nur einmal an Bord der “Manuda” war, blieb er uns 11 Jahre lang treu und unterstützte den Club. Unser tiefstes Mitgefühl an die Familie.
Anfragen oder kündigen bitte per Email oder SMS und nun auch auf unserer neuen Grenada Telefon Nr.: unter +1473 4148312 zu erreichen.
Oder ruft unsere Kassierin Karin unter 0699 10826331 an oder sendet ein SMS. Weiter mit SMS (aber bitte nur SMS, denn es ist wieder hohe Passivgebühr für uns),wie immer unter 069910775548 . Wenn Ihr mal Zeit habt, schaut in die HP rein, www.8ung.at/ankh. Es sind auch neue Fotos drinnen und in unserer HP www.Ankh-Refugium.com steht alles über unsere Pläne. Wie immer würden uns ein paar Emails von Euch freuen, aber leider nur wenige Freunde senden sie, es müssen alle in Österreich keine Minute Zeit mehr übrig haben, sehr schade.

Update 20. März 2009 in Petite Martinique - Grenadines

Es gibt viel neues mit unseren Plänen, wir haben nun die Idee auf eine Spice-Pyramide als Ankh Refugium erweitert, bitte schaut für neue Fotos und Pläne mal in: www.ankh-refugium.com

Update 19. Februar 2009 Grenada - Woburn Bay

Wir haben mit unserem Freund Karl ausgiebig Petite Martinique erkundigt und auch er denkt daran mit uns in einem Grundstück zu investieren so lange die Preise noch "normal" sind und nicht so übertrieben wie bereits in Grenada oder Carriacou. Eventuell wollen wir auch noch eine andere "Idee" neben dem Ankh-Refugium aufgreifen und ein größeres Grundstück kaufen, wo wir eventuell kleinere Parzellen mit einer Betonplattform vorbereiten wollen, wo sich dann Interessenten ein kleines Blockhaus aufstellen können, wo sie dann einen Langzeiturlaub verbringen können und es sich vielleicht mehrere Personen den Platz zu verschiedenen Zeiten teilen können und somit die Kosten in erreichbare Dimensionen kommen, auch für "schmälere" Brieftaschen ein kleines Haus in der Karibik in greifbare Nähe rücken kann. Es würde mich Eure Meinung zu dieser "anderen" Idee sehr interessieren und würde mich auf eine Antwort und Meinung freuen, die Monatsmiete für diese Parzellen sollte bei ca. 100.-€ liegen.

Ich will hier nicht "Schwarz" malen, aber ich denke, daß auch in Europa etwas "gröberes" auf uns zukommt, wo dagegen das "WTC" am 11.September ein "Klacks" war, und man dann vielleicht froh ist ein kleines Domizil auf Petite Martinique bewohnen kann, auch dann wenn vielleicht nur ein alter Wohnwagen auf der Plattform steht. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, daß jemals irgendeine Terrororganisation einen Anschlag auf PM startet, denn für knapp 1000 Einwohneren ist der Effekt etwas zu minder, auch gibt es nicht so wie in der Umgebung Österreichs in 50 km Entfernung ein Atomkraftwerk das Probleme machen kann! Leider bin ich mir fast sicher, daß wir auch in Europa nicht ungeschoren davonkommen werden, es ist nur eine Frage der Zeit, und es wird nicht mehr sehr lange dauern wie ich es in meinem Buch bereits vor Jahren die jetzige Situation des Micky Maus Landes und vom Dollar vorausgesagt habe.

Karl ist am 11. Februar nach Österreich zurückgeflogen und hat auch meine beiden "toten" Computer, den ACER und APPLE G3 mitgenommen die nun dort auf eine Reparatur warten, falls es sich überhaupt noch auszahlt. Wir warten wieder auf ein Wetterfenster um nach PM zu segeln, im Augenblick starker Wind mit drei Meter Schwell gegen uns brauchen wir gar nicht daran denken. Wie schon am Anfang der Seite angekündigt, haben wir nun eine Grenada Tel.Nr.: +1473 4148312 wo wir nun auch abheben können ohne Passiv Gebühr zu bezahlen und auch SMS sollten funktionieren und es kommt uns wesentlich billiger da mir ORANGE das ehemalige ONE als Roaming SECHS € die Minute verrechnet hat, was eigentlich ein Verbrechen ist. Wir haben unser Visum bis zum 9. August 2009 verlängert und versuchen ein Grundstück auf PM zum Kaufen zu fixieren bevor wir dann wieder kurz, drei Monate oder länger, nach Österreich kommen müssen. Emails oder SMS freuen mich immer um Eure Meinung und Neues aus der Heimat zu erfahren und ebenso wenn ihr immer wieder in meine beiden Homepages reinschaut und die "links" BITTE an eure Freunde weitergebt.

Grenada / Woburn Bay den 19. Februar2009

Update 27. Januar 2009 Carriacou

Nachdem unser Freund und Clubmitglied Karl am 21. Januar 2009 pünktlich am internationalen Flughafen "Point Salines" in Grenada angekommen ist und mit allen "Schmankerln" von Österreich, wie z.B. guten Selchspeck ohne Probleme durch den Zoll gekommen ist, auch der "neue" IBM Computer den mir unser Freund Pauli von der "Allegria" über Ebay besorgt hatte ist in Oberösterreich rechtzeitig eingetroffen und wurde von Karl auch mitgebracht, jetzt habe ich bereits 5 (FÜNF) Computer an Bord und hoffe dieser wird nun auch funktionieren damit ich wenigsten mit einem Computer ohne Probleme arbeiten kann, sind wir am Samstag den 24.1.2009 in Richtung Carriacou aufgebrochen. Obwohl für den "Geschmack" von Karl, meiner Meinung nach etwas zu viel Schwell war und er nicht ganz Seefest ist, meinte er gegen meinen Rat doch weiter zu fahren, was wir auch taten. Nach Grenada beim Unterwasservulkan "Kick'em Jenny" war durch fast Neumond die Strömung sehr stark und in allen Richtungen, was uns zwischen 1-3 (Einen bis Drei) Knoten mit gerefften Groß und Motor hart gegenan knüppeln ließ. Nach "Diamond Rock" wurde Motor wieder heiß und nach einem Check, mußte ich leider feststellen, daß die Wasserpumpe kaputt war, natürlich ohne vorher nur auch wenig geronnen zu haben, da ich schon stark ihren nahen "Tot" vermutete und ich sie seit Monaten genauest beobachte. Nun bis ich in den total heissen Motor endlich dasWasser nach füllen konnte, hat uns die Strömung bereits wieder drei Seemeilen nach WSW versetzt, die wir nun mit zwei Stunden mehr, zurück Motoren mußten. Da es bereits dunkel wurde verlor Karl seinen "Bezugspunkt" zum Horizont und es wurde im etwas Übel, das sich aber in Grenzen hielt, wir schafften die durch den "Umweg" nun fast 44 sm mit einen knappen Schnitt von 3 Knoten in 14 Stunden und 20 Minuten bis wir in Carriacou in der Tyrrel Bay den Anker setzten. Am 25 Januar will ich natürlich sofort meine reserve Wasserpumpe einbauen, aber wir von mir erwartet nicht ohne Probleme. Die Bolzen der Riemenscheibe dachten nicht daran sich einfach rausdrehen zu lassen, somit mußte ich mal die Wasserpumpe ausbauen, was aber ohne Riemenscheibe wesentlich einfachergewesen wäre. Natürlich war einer der 6 mm Bolzen am Motor, natürlich der auf der schwerst zugänglichen Stelle, bereits etwas "abgenudelt" und ich brauchte mal alleine für den einen Bolzen zum rausdrehen EINE Stunde. Mit allen Tricks und erhitzen, gelang es mir die alte Riemenscheibe die seit zig Jahren fest drauf sitzt, mit dem Abzieher runter zu bekommem ohne sie dabei zu beschädigen, denn da es eine "Glockenförmige" Riemenscheibe ist, hätten wir sie sicher in Deutschland bei Mercedes bestellen müssen wenn sie dabei gebrochen wäre. Dazu kommt noch ein neues "Handicap" für mich, auf der Fahrt habe ich mir in dem kabbeligen Seegang mit der Pinne wahrscheinlich eine Rippe angeknackst oder gebrochen was mir starke Schmerzen verursacht und ich weder gut Schlafen kann, geschweige den Lachen oder Husten und nicht unbedingt ein Vorteil war bei den Reparaturarbeiten vor allem kommt "Freude" auf wenn ich das Dingi ins Wasser geben muß oder Ankerkette raufhole. Am nächsten Tag die neue Wasserpumpe wieder eingebaut und nachdem ich den Thermostat einmal falsch eingebaut hatte und ich ihn nochmals ausbauen mußte, läuft Motor und Kühlung wieder super und ich hoffe es bleibt so in naher Zukunft und das "Problem" bei höhere Drehzahl heiß zu werden ist nun gelöst. Wenn der starke Schwell und Wind etwas nachlässt, werden wir nach Petite Martinique rüber segeln.

27. Januar 2009 Grenadines/Carriacou/Tyrrel Bay

Update 12. Januar 2009 Grenada

Wir liegen im Januar 09 in der Woburn Bay an der Süd Küste Grenadas und warten auf unseren Freund Karl der am 21. Januar hier ankommen soll. Starke Winde sind die gesamte Zeit über und wir sind froh nicht herumsegeln zu müssen. Mit Werner versuche ich die neue HP für den Segelclub umzuschreiben mit neuen Travel Reports, da die Seite doch nun ein wesentlich anderes Gesicht hat und sinnvoller wurde. Hier hätte ich mir mit meinen html Kenntnissen doch schwer getan. Aber wie mein Freund Stefan über Werner schon sagte: “Er hätte immer wieder mit einer neuen Idee, ein Aß im Ärmel.“ Was bei seiner Vergangenheit als Magier ja nicht verwunderlich ist, ich Danke ihm gleich an dieser Stelle für die Gestaltung der neuen Segelclub-Ankh Seite.

12. Januar 2009 Grenada/Woburn Bay

 

 

esack

 Key of Life Co.Ltd. Sailing Club ANKH - Erich Beyer, Dir. Postfach 49 A-1140 WIEN - AUSTRIA - zuletzt aktualisiert: 11.02.2012