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1.
Tag:
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GÖPFRITZ (A) - TABOR |
111
km, 823 hm
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2. Tag: |
93 km, 943 hm |
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3. Tag: |
179 km, 1.936 hm |
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4. Tag: |
171 km, 1.606 hm |
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| Beschreibung der T a g e s t o u r e n : | ||
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Wieder einmal ein paar Tage Zeit und somit wieder einmal eine Gelegenheit, unbekanntes Neuland per Reiserennrad zu erkunden. Der Aufbruch erfolgt diesmal von Göpfritz an der Wild - ein kleiner Ort mit großem Bahnhof mitten im Waldviertel. Wegen nächtlichem Regen ist die Fahrbahn noch nass und die Wälder und Wiesen dampfen. Früh am Morgen ist auf den gut ausgebauten Hauptstraßen kein Verkehr und schon ist die Umfahrungsstraße von Waidhofen an der Thaya erreicht - links von der Straße ist ein Hinkelsteinfeld zu sehen, das im Morgendunst recht witzig ausschaut (Obelix bin ich nicht begegnet).
Das Waldviertel ist zwar nicht bretteben, aber auf der perfekt asphaltierten Bundestrasse 5 und dank der absoluten Windstelle geht es flott voran und nach 28 km ist schon Heidenreichstein erreicht. Eine kleine Ehrenrunde ums Wasserschloss und nach den letzten Häusern des Ortes steigt die Straße langsam an bis ausgedehntes Waldgebiet erreicht wird. |
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Fast schnurgerade zieht sich das Asphaltband durch die Hügeln - wieder einmal beste Voraussetzungen für geländebedingtes Intervalltraining. Die tiefliegenden Wolken und der leichte Nieselregen passen zu der mystischen Landschaft. Wo der Wald lichter wird, säumen Alleebäume die Straße - absolut empfehlenswerte Radelstrecke mit wenig Autoverkehr. Auf den 16 km bis zur Grenze passiert man nur drei winzige Ortschaften, trotzdem scheint in dieser Gegend so was wie eine touristische Infrastruktur zu entstehen, Hinweistafeln zu Gasthäusern oder Übernachtungsmöglichkeiten findet man. Nach vor dem Hautplatz im ersten Ort nach der Grenze, Nova Bystrice (48 km von Göpfritz), weckt der direkt an der Straße gelegene Kopfbahnhof einer Schmalspurbahn mein Interesse. |
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Die Straße Nr. 23 Richtung E 55 hätte ich wegen des starken Verkehrs besser gemieden. Entgegen meinen Erwartungen ist sie relativ schmal und es gilt, einen Höhenzug zu überwinden. Die unzähligen Teiche in allen Größen, für die Südböhmen bekannt ist, prägen die Landschaft und mittlerweile scheint auch wieder die Sonne. Auf der E 55 gibt's zwar noch mehr Verkehr, dafür aber auch den erwarteten breiten Seitenstreifen, auf dem es sich bequem und schnell radeln lässt. Rückblickend würde ich aber beim nächsten Mal eine Strecke über die vielen Nebenstraßen wählen - ist einfach entspannter. Am Stadtrand von Tabor wirken die üblichen Plattenbausiedlungen nicht besonders einladend, aber das hoch über einem Fluss gelegene Zentrum ist wirklich sehenswert. So interessant, dass ich entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten schon mitten am Nachmittag beschließe, hier zu übernachten, um Zeit für etwas sightseeing zu haben. |
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Eine preiswerte Pension (Pension Milena, beim Bahnhof, 312 Kronen) ist mit Hilfe des direkt am Hauptplatz befindlichen Fremdenverkehrsbüros schnell gefunden und dann geht's zu Fuß weiter. Über steile Holzleitern wird der Kirchturm erklommen - absolut lohnend - und Herumschlendern in den (autofreien) Gassen der Altstadt ist nett. Wenn jemand die Einfallsstraßen in eine Großstadt meiden möchte: von Tabor aus fahren mehrmals täglich Direktzüge nach Prag, die auch Räder mitnehmen. | ![]() |
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Durch den weitläufigen Park kann man auf der für den Autoverkehr gesperrten Straße fast bis zum Eingang radeln. Die zwei im Wehrgraben untergebrachten Bären scheinen bei den zahlreichen Besuchern mehr Interessen als das Bauwerk selbst zu wecken. Ich schiebe mein Rad um das Schloss herum, trinke im Innenhof einen Kaffee und beschließe beim Kartenstudium, jetzt endlich die Hauptstraße zu verlassen und Prag auf Nebenstraßen zu erreichen. |
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Tynec
am Fluß Sazavou gelegen ist sichtlich Naherholungsgebiet der Prager,
Radler und Kanuten überall, auch viele Unterkunfts- und Campingmöglichkeiten.
Die Straße nach Jilove (Nr.
105) stellt sich gleich einmal mit einem kräftigen Anstieg ein -
der Ort liegt direkt auf einem Höhenzug. Bei der folgenden rasanten
Abfahrt duelliere ich mich mit einem einheimischen Rennradler und das
Duell geht unentschieden aus - wir beschließen stillschweigend,
in den kommenden flacheren Stücken abwechselnd Führungsarbeit
zu leisten und so geht es in flotten Tempo in die Vororte. |
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| Irgendwann landet man auf autobahnähnlichen Schnellstraßen und mein Mitstreiter verabschiedet sich. Mein Stadtplan ist leider ungenau und so bin ich auf die Hilfe eines anderen Rennradlers angewiesen, will ich doch in ein bestimmtes Stadtviertel - nämlich nach Zizkov, wo ich sicherheitshalber, entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten, schon ein Zimmer bestellt habe. Wo übernachtet ein Radfahrer stilgerechter, als in einem an eine Radrennbahn angeschlossen Hotel? Der Tip stammt von einem tschechischen Freund, selbst Radfahrer. |
![]() Velodrom in Prag |
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Das Hotel "Velodrom" war früher die Unterkunft der Radrennsportler, die auf der Bahn gleich daneben Wettkämpfe bestritten. Zum Unterschied vom restlichen Gelände ist das Hotel neu renoviert (Gaststätte gibt's auch) und bietet für Prager Verhältnisse recht preiswert (1150 Kronen) Unterkunft. Das Areal befindet sich zwar abseits vom Zentrum in einem Villenviertel hinter einem großen Friedhof, ist deshalb absolut ruhig (wo kann man noch in einer Großstadt mit offenem Fenster schlafen?) und die Innenstadt ist mit der Buslinie 133 schnell erreicht. Dazu noch folgende Story von meinem Freund: Zu kommunistischen Zeiten war am Wochenende der große Parkplatz vor dem Eingang Tauschbörse für Radfahrer aus der ganzen CSSR. Die wenigen Rennsportler mit Möglichkeit, auch im westlichen Ausland zu starten, haben Kleidung und Ersatzteile nach Hause gebracht und mit dem Verkauf ein schönes Nebeneinkommen erzielt. Nicht selten haben einheimische Radler für ein Paar Campagnolo-Bremsen und eine Lycra-Hose ein ganzes Monatseinkommen geopfert, selbst simple Mavic-Aufkleber oder Werbeplakate waren gut verkäuflich. Diese Zeiten sind vorbei - schon längst bekommt man alle Weltmarken zu Weltmarktpreisen, also für viele Prager erst recht unerschwinglich. Die Stadtbesichtigung habe ich mit Öffis und zu Fuß gemacht und meine Entscheidung nicht bereut. Sehr radelfreudig wirkt Prag eigentlich nicht und mit Bus, den schnellen Straßenbahnen (weil die zum Unterschied von Wien alle einen eigenen Gleiskörper haben!) und den U-Bahnen ist man recht flott unterwegs - was auch deshalb von Wichtigkeit ist, weil die Fahrscheine nach Zeit verkauft werden (gelten 90 Minuten, egal wohin man fährt). Fahrscheine (dzt. 12 Kronen im Vorverkauf) bekommt man auch beim Busfahrer (3 Kronen Aufschlag) oder an Fahrscheinautomaten bei den U-Bahnen. |
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| PRAG
- VIMPERK |
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Die Morgensonne bescheint das helle Oval der Radrennbahn, während ich mich wieder in den Sattel schwinge und die Friedhofsmauer entlang zur Hauptstraße "Vinohradska", die leicht bergab direkt ins Zentrum führt, fahre. Am Sonntagmorgen ist wie in allen Großstädten kaum Verkehr, der Hauptbahnhof und der Wenzelsplatz werden zügig passiert und schon bin ich am Moldaukai, dort geht es flussaufwärts nach Süden, vorbei an Bootshäfen und einer großen Schwimmhalle. Nach den letzten Vorstadthäusern stehen auf beiden Ufern Industrieanlagen, die Straße verengt sich von vier auf zwei Spuren, um dann endgültig das Ufer zu verlassen und nach Osten abzubiegen. Ich nehme aber rechts die Moldaubrücke und erreiche Zrbaslav am linken Ufer, von führt auch eine Straße dem Fluss entlang weiter nach Süden, auf der ganze Scharen von Rennradfahrern die Sonntagsausfahrt absolvieren - scheint also eine gut radelbare Strecke zu sein. Rückblickend
betrachtet, erscheint die von mir gewählte Stadtausfahrtsroute Richtung
Süden - auch wenn ein Sonntagmorgen verkehrsmäßig nicht
unbedingt repräsentativ ist - durchaus empfehlenswert. Die
einladende Straße Nr. 102 entlang der Moldau wähle ich aber
deshalb nicht, weil - wenn schon mal in der Gegend - noch die Burg
Karlstein am Besichtigungsprogramm (das ohnehin nur sehr oberflächlich
stattfindet) steht. Also ein kurzes Stück Richtung Prag zurück
geradelt und dann entlang der Bahnlinie immer den Wegweisern zur Burg
nach. Die Straße verläuft aber nicht direkt am Flussufer und
bietet einige (kurze) Anstiege. |
![]() Burg Karlstein |
Noch bevor nach 44 Kilometern die Burg, hoch über einem kleinen Seitental gelegen, überhaupt in Blickfeld rückt, kann deren Nähe wegen eines großen Parkplatzes, Restaurants und der üblicher touristischen Infrastruktur erahnt werden. Wenn sie zu sehen ist (schaut wirklich imposant aus und ist den Umweg wert) radelt oder schiebt man (wegen der vielen Fußgänger) durch eine Gasse mit Souvenirbuden, Restaurants, Pensionen etc., das übliche halt - alles für und fest in der Hand der Touristen. |
| Kurz steil bergauf, und schon ist die Abzweigung zum Burgtor erreicht, die bemerkenswerter Weise ein Fahrradfahrverbotsschild ziert, welches von mir aber ignoriert wird. Erst nach dem ersten Burgtor ist ein Fahren auf dem Kopfsteinpflaster unmöglich - also schieben. Im ersten Burghof herrscht entsprechender Rummel, einheimische Besucher scheinen in der Minderheit zu sein - Deutsch dominiert im Sprachengewirr. Hängt vielleicht auch mit dem für tschechische Verhältnisse astronomischen Eintrittspreis von 300 Kronen zusammen, das Burginnere soll aber gar nicht so besonders sein mit Ausnahme der "goldenen" Kapelle, die aber der Öffentlichkeit nur selten zugänglich ist. | ![]() |
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Nach den kilometermäßig bescheidenen vortätigen Etappen wird jetzt aber einmal Strecke gemacht - also raus aus dem Flusstal (schöner Blick zurück auf die Burg) Richtung Süden. Ein verschlafenes Dorf reiht sich an das nächste - über Liten, Hostomice und Bestin geht es zur Straße 118, die nach Pribram, der einzigen größeren Stadt in der Gegend, führt. Kurz vor Pribram ist (wieder einmal) ein Höhenzug zu überwinden, die Gegend ist aber recht nett und bei Radlern sichtlich beliebt. Pribram selbst ist mit Ausnahme des auf einem Hügel gelegenen Klosters nicht interessant, aber weitere Besichtigungen sage ich zugunsten des raschen Vorwärtskommens an diesem Tag ab. Auf verkehrsfreien Nebenstraßen (ein tschechischer Rennradler rät mir beim Mittagessen von der Benutzung der Hauptstraße Nr. 4 wegen starkem Verkehr ab) geht es zügig Richtung Böhmerwald voran (über Trebsko nach Breznice und dann die Straße 174 und 173 nach Blatna und Strakonice). Ein Hügel folgt auf den nächsten, in den kleinen Tälern sind wegen zerstörter Brücken, die umfahren werden müssen, noch die Nachwirkungen der vorjährigen Hochwasserkatastrophe merkbar. Nach den (nicht sehr steilen) Anstiegen sieht man die markanten Höhen des Böhmerwaldes von Kilometer zu Kilometer immer deutlicher und nach Strakonitz geht es kontinuierlich zuerst gemütlich, nach Volyne heftig bergauf. Zunehmend ändernd sich auch das Landschaftsbild - die spärlich bewaldeten Hügel und die landwirtschaftlich genutzten freien Flächen weichen immer mehr dichten Nadelwäldern und kurz vor Vimperk ist man schon wieder über 700 Metern Höhe. Da dieser Ort der letzte größere entlang der Straße Nr. 4 Richtung Passau ist, beschließe ich, dort zu übernachten, auch wenn die Altstadt einen etwas verfallenen Eindruck macht. Knapp nebeneinander sind ein großes, offenbar neu renoviertes Hotel in einem Altbau sowie das etwas bescheidener wirkende Hotel "Vltava" etabliert - ich entscheide mich für letzteres und genieße wieder einmal original kommunistische Hotelatmosphäre in meinem in dunkelbraunem Furnier ausgekleideten Zimmer. Mit 415 Kronen (inklusive gutem Frühstücksbuffet) ist die Übernachtung aber überaus preiswert. Da das dem Hotel angeschlossene Restaurant Ruhetag hat, suche ich am Hauptplatz nach einem Lokal fürs Abendessen und finde nichts wirklich einladendes. Der menschenleere Platz wird nur durch ein paar Zigeunerfamilien bevölkert, die vor den in verschiedenen Verfallsstadien befindlichen Häusern sitzen. Von dem im Mittelalter durch Salzhandel erreichten Wohlstand ist Vimperk mittlerweile weit entfernt und die Stadt ist auch überhaupt noch nicht touristisch aufgemotzt so wie z.B. Telc, Trebon oder gar Cesky Krumlov oder die Innenstadt von Prag. Gastronomische Rettung bringt erst eine in der Unterstadt gelegene Pizzeria - wie so oft willkommene Alternative zu den Gaststätten, die einheimische Küche anbieten. |
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| VIMPERK
- GÖPFRITZ |
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Schon
um 8 Uhr bin ich wieder auf dem Rad, auch heute habe ich einiges vor.
Noch in Vimperk beginnt die Straße bis auf über 1000 Meter
anzusteigen um bei Kubova Hut (mehrere
Übernachtungs-möglichkeiten in schöner Landschaft) den
höchsten Punkt zu erreichen. Jetzt radelt man im Kerngebiet des Böhmerwaldes
- zugleich Naturschutzgebiet - wirklich eine nette Landschaft, da stört
auch der leichte Morgenregen nicht wirklich. |
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In Volary (mehrere Unterkunftsmöglichkeiten, sogar ein bike-shop) fällt eigentlich nur das große Sägewerk auf, im Waldgebiet dahinter geht es recht kräftig bergauf und in Pekna ebenso kräftig bergab. Die gut versteckten Radar messenden Polizisten im Ort müssen sich andere Opfer suchen und werden sie bei den vielen Touristenautos und Motorradfahrern auch finden. Erst nach Horni Plana, dem Geburtsort Adalbert Stifters (ich persönlich lese lieber Bukowski) führt die Straße am Seeufer flach dahin, vorher sind kräftige Steigungen zu bewältigen. Bei den vielen Radfahrern findet sich aber immer ein Leidensgenosse, der noch viel langsamer unterwegs ist. Weniger Verkehr und landschaftlich noch reizvoller, dafür auch ohne die perfekte Infrastruktur des Nordufers dürfte der Radweg auf dem Südufer sein, nur ist der nicht durchgehend asphaltiert und daher mit dem Rennrad nicht erste Wahl. In Cerna teilt sich die Strecke: Die Straße 163 führt in der Nähe des Sees nach Südosten Richtung österreichische Grenze, die Straße 39 zweigt nach Cesky Krumlov ab, dessen Besuch ich mir nicht entgehen lassen möchte. Die
Landstraße stellt sich gleich mit einer kräftigen Steigung
ein, der Lohn ist aber eine kilometerlange Abfahrt auf neu ausgebauter
Straße flussabwärts bis nach Cesky Krumlov (nach 76 Kilometern
erreicht). |
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Cesky Krumlov |
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Danach
muss erst einmal der Anstieg aus dem Flusstal bis zum höher gelegenen
Hügelland geschafft werden. Die gewonnene Höhe wird kurz nach
Velesin, nach Überquerung der
Bahnlinie und der Hauptstraße Linz-Budweis, gleich wieder verloren.
Eine lange Brücke führt über einen Stausee und nachher
geht's - erraten - wieder ein paar Kilometer bergauf, aber an das Gelände
bin ich ja schon längst gewöhnt. Trhove
Sviny erreicht man nach einer längeren Abfahrt, dafür
radle ich nachher wieder auf leicht ansteigender Straße nach Nove
Hrady. |
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![]() Treboner Becken |
Mit dem Erreichen des Südwestrandes des Treboner Beckens rücken auch schon wieder die zahlreichen Teiche in den Blickpunkt. In Nove Hrady, auf einem Hügel gelegen, könnte man gleich über einen neu eröffneten Grenzübergang nach Weitra im Waldviertel abzweigen. |
Treboner
Becken |
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Nach 134 Kilometern bin ich wieder in Österreich, verlasse Gmünd und radle auf der Hauptstraße über Schrems und Schwarzenau nach Göpfritz zurück. Diese Strecke werde ich das nächste Mal auch über Nebenstraßen zurücklegen, der Verkehr war teilweise schon unangenehm. |
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