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Delhi; Hotel und Observatorium / Präsidentenpalast / Freitagsmoschee (Jama Masjid) Am Morgen werden wir von einem Reiseleiter von TCI abgeholt und machen uns auf zur Besichtigungstour. Als erste geht es zum, 1920 von den Engländern erbauten, Präsidentenpalast. Leider können die Gebäude nur von außen besichtigt werden, da hier noch immer der Regierungssitz tagt. Aber es ist beeindruckend was die englische Kolonialmacht hier hergestellt hat. Weiter geht es dann zum India Gate, einem Mahnmal für die im ersten Weltkrieg im Dienste Englands gefallenen Inder. Als nächstes fahren wir in die Altstadt, wo wir die Jama Masjid, die Freitagsmoschee, besuchen. In dieser prächtigen Moschee werden Reliquien des Propheten Mohammed aufbewahrt. Außerdem kann man auf eines der beiden 40 Meter hohen Minarette steigen und von dort ganz Delhi überblicken. In einer Rikscha geht es dann weiter, durch die Straßen des Basars, zum Roten Fort. Beim Gang durch das riesige Fort beeindrucken vor allem die Nebengebäude, wie die Audienzhalle oder der Palast der Prinzessinnen. Als nächstes geht es durch den chaotischen Verkehr Delhis hinaus zum Qutb Minar, der sowohl Siegesturm als auch Minarett einer Moschee war. Leider sind außer dem Turm fast nur mehr Ruinen zu sehen. Im Hof der Moschee steht jedoch eine Eisensäule deren Bestandteile bis zur heutigen Zeit nicht zu 100% analysiert werden konnte. Die Legende erzählt, dass dem, der sie rückwärts mit den Händen umfassen kann das Glück zur Seite steht. Damit ist das offizielle Programm des heutigen Tages auch schon vollendet. Wir machen nochmals einen kleinen Einkaufsbummel durch die Stadt, bevor wir am Abend ins Quartier zurückkehren. Delhi, Rotes Fort / Rotes Fort, Audienzhalle / Siegesturm (Quab Minar) / In den Straßen von ...? Heute geht es weiter in Richtung Agra. Die Straße ist zwar als Autobahn tituliert, und sieht auch so aus, doch die Geisterfahrer die uns entgegenkommen sind hauptsächlich Kamelkarren. Kurz vor Agra machen wir Halt in Sikandra, wo wir von einem neuen Reiseleiter empfangen werden, und besichtigen das Grabmal des mächtigen Kaisers Akbar aus dem 17. Jahrhundert. Abgesehen davon, dass es ein prächtiges Bauwerk ist, sind vor allem die Unmengen von Affen die hier herumlaufen erwähnenswert. Im Anschluss daran geht es in die Stadt, wo wir Quartier im Hotel Clarks Shiraz beziehen. Gleich darauf geht es weiter zum Taj Mahal, dem absoluten Höhepunkt der Rundreise. Bis circa 2 km vor den Eingang können wir mit dem Auto fahren, dann müssen wir, zum Schutz des Grabmals, in Elektrobusse umsteigen. Dieser bringt uns bis vor den Haupteingang, wo wir noch eine genaue Leibesvisitation über uns ergehen lassen müssen. Doch als wir dann durch das Tor treten liegt das Grabmal, das Großmogul Shah Jahan für seine Gemahlin Mumtaz Mahal erbauen ließ, in all seiner Pracht vor uns. Grabmal von Sikandra / Sikandras Affen / Das Tor zum ... / ... Taj Mahal Und obwohl ich schon viele Reisen hinter mir habe und viel gesehen habe muss ich gestehen, dass ich nie etwas prächtigeres gesehen habe. Der Reiseleiter erzählt uns dann, dass Shah Jahan auf der anderen Seite des Flusses noch ein zweites Taj Mahal, dieses aus schwarzem Marmor, als sein eigenes Grabmal hinbauen wollte. Diesen Plan konnte er jedoch leider nicht mehr durchführen, da er von seinem Sohn enttrohnt und bis zu seinem Tode im Roten Fort gefangengehalten wurde. Dieses ist auch unser nächstes Ziel. Obwohl es schon stark vom Verfall gezeichnet ist, ist es noch immer absolut sehenswert. Dazu kommt noch ein toller Ausblick, in der bereits einbrechenden Abenddämmerung, zum Taj Mahal. Das Abendessen nehmen wir heute in einem kleinen indischen Restaurant in der Stadt ein, dass uns von unserem Chauffeur empfohlen wurde. Es wird uns zwar ein super Essen zubereitet, doch obwohl wir es eigentlich mild bestellt haben, bringen wir in Erfahrung wie scharf die Landeskost zubereitet wird. Doch wir überstehen auch das und am späteren Abend werden wir zurück ins Hotel chauffiert. Impressionen vom Taj Mahal / Rotes Fort in Agra / Taj Mahal in der Abenddämmerung In der Früh werden wir vom Reiseleiter vom Hotel abgeholt und weiter geht die Besichtigung. Als erstes steht das Itimad-Ud-Daulah, ein Vorläufer des wenige Jahre später erbauten Taj Mahals, auf dem Programm. Dieses Bauwerk, das Grab des Schwiegervaters des Mogulkaisers Jahangir, ist noch sehr gut erhalten und auch absolut sehenswert. Ganz im Gegensatz dazu das Chinesische Grab, das wir als nächstes besuchen, dem man aber ansieht, dass es seine besten Jahre schon lange hinter sich hat. Danach verlassen wir Agra und machen uns auf den Weg in Richtung Jaipur. Unterwegs machen wir einen Stop um Fatepur Sikri zu besichtigen. Nach einer Weissagung hat Kaiser Akbar diese, in der wasserlosen Hochebene liegende, Residenz im Jahr 1569 erbauen lassen. Und obwohl sie bereits kurz nach seinem Tod von den Bewohner verlassen wurde erkennt man auch heute noch die Eleganz und den Reichtum den sie einst geboten haben muss. Anschließend geht es weiter nach Jaipur, der Hauptstadt Rajasthans, wo wir unser Zimmer im Hotel Clarks Amer beziehen. Den Nachmittag benützen wir zur Erholung am Hotelpool. Itimad-ud-Daulah / Eindruck vom Überlandverkehr / Fatepur Sikri Kinder in Fatipur Sikri / Eindrücke von Indiens Straßen / Transportelefanten in Fort Amber Am Morgen holt uns ein neuer Reiseleiter, der uns Anfangs damit schockt kein Deutsch zu sprechen, dann aber im tiefsten Bayrisch losbrabbelt, ab und es geht zum, nordöstlich der Stadt liegenden, Palast von Amber. Dieser wurde im 17. Jahrhundert von Maharaja Man Singh erbaut und liegt auf einer Anhöhe. Am Fuß des Berges besteigen wir einen Elefanten, der uns gemütlichen Schritts hinaufbringt. Prunkstück der Anlage sind der Glaspalast, dessen Innenraum mit tausenden kleinen Spiegeln verziert ist, sowie das, mit 300 Jahre alten Gemälden verzierte Haupttor. Nachdem wir wieder im Tal angelangt sind, diesmal zu Fuß, geht es zurück nach Jaipur, wobei wir an einem Seepalast vorbeikommen, für dessen Besichtigung aber keine Zeit bleibt. In der Stadt angekommen besuchen wir den Stadt Palast. Dieser ist leider nur zum Teil zugänglich da er noch immer von der Maharajafamilie bewohnt wird. Abgesehen von den gut erhaltenen Gebäuden sind noch zwei, geschichtsträchtige, mannshohe Silbergefäße und die Audienzsäle sehenswert. Als nächstes Ziel steuern wir den Hawa Mahal, den Palast der Winde, an. Dieses, nur aus einer Fassade bestehende, Wahrzeichen der Stadt wurde 1799 nur zu dem Zweck erbaut es den Hofdamen zu ermöglichen das Leben außerhalb des Palastes beobachten zu können ohne selbst gesehen zu werden. Nahe dem Stadt Palast besichtigen wir das Jantar Mahal, das Observatorium der Stadt. Es ist das größte seiner Art in Asien, ausgestattet mit Instrumenten zum exakten Messen der Sonnenzeit und des Laufs der Sterne. Damit ist dann auch dieser Tag schon wieder gelaufen und es geht zurück ins Hotel. Den Abend lassen wir in gemütlicher Stimmung im Dachrestaurant ausklingen. Fort Amber / Fort Amber, Spiegelsaal / Gewürzstand im Fort Amber/ Palast am See Jaipur; Stadtpalast / Hawa Mahal, von Vorne ... / ... und von Hinten / Jantar Mahal mit Stadt Palast Heute steht die Rückfahrt nach Delhi auf dem Programm. Doch zuvor lassen wir uns vom Chauffeur noch in die Altstadt Jaipurs bringen und mischen uns dort unters Volk. An die drei Stunden bummeln wir durch die Strassen und über die diversen Märkte. Gegen Mittag werden wir dann wieder abgeholt und die Fahrt geht los. Unterwegs machen wir noch Pause im Samode Palace, wo sich uns auch die Möglichkeit bietet diesen, zum Hotel umgebauten, alten Palast zu besichtigen. Bei der Weiterfahrt geraten wir dann in die Dunkelheit. Und ist das Fahren auf Indiens Straßen schon bei Tag abenteuerlich, so steigert sich das in der Nacht nochmals enorm. Fahren ohne Licht, Überholen bei Gegenverkehr, Geisterfahrer auf der Autobahn, usw., das alles ist hier völlig normal und regt keinen, zumindest keinen Einheimischen, mehr auf. Doch irgendwie erreichen wir doch unfallfrei den Flughafen von Delhi. Da wir zu früh hier sind steht uns zwar noch einige Wartezeit bevor, aber auch die vergeht. Um 2 Uhr Ortszeit erhebt sich unser Flugzeug der Austrian Airlines in die Lüfte und die Heimreise beginnt. Nach 8 ½ Stunden landen wir sicher in Schwechat. Hinter uns liegt eine der großartigsten Reisen die man sich nur vorstellen kann. Allein der Eindruck den das Taj Mahal hinterlässt ist unbeschreiblich. Unser Chauffeur mit Auto / Straßenszenen Zurück zur Startseite |