Meine heurige, fast schon traditionelle, Reise in der Adventzeit führt mich, in Begleitung von Herbert und Roman, nach Myanmar. Dazu haben wir bei TaiPan die 2-wöchige Rundreise "Burma intensiv" gebucht.
Los geht es am 26. 11. 2002 um 15.00. Mit einer Boeing 767 der Lauda Air geht es von Wien-Schwechat direkt nach Yangon. Dort treffen wir am frühen Morgen des nächsten Tages ein und werden, außer von unserer Reiseleiterin Esther, von tropischer Hitze bei extremer Luftfeuchtigkeit erwartet. Die Einreiseformalitäten sind, überraschenderweise, komplikationslos und auch ziemlich schnell absolviert, so dass wir bald zu unserem Hotel, dem Kandawgyi Palace, aufbrechen können. Nach einer kurzen Pause, in der ich den wunderschönen Hotelgarten durchforsche, beginnen wir auch schon mit den Besichtigungen. Zuerst steht ein Besuch des liegenden Buddha von Chaukhtatgyi, mit seinen 60 m Länge einer der größten des Landes, sowie eines gleich in der Nähe liegenden Klosters auf dem Programm. Nach einer kurzen Mittagspause dann das erste Highlight: die, mehr als 2500 Jahre alte, Shwedagon Pagode! Die vollständig mit Blattgold bedeckte, fast 100 m hohe, Stupa bietet einen tollen Anblick, der durch die zahlreichen, ebenfalls prunkvoll geschmückten, Nebengebäude noch verstärkt wird. Hier bleiben wir einige Stunden und nach Sonnenuntergang werden Pagode und Tempeln wundervoll beleuchtet und bieten einen noch eindrucksvolleren Eindruck als bei Tag. Damit ist dann der erste Tag auch schon wieder vorüber. Reisestrapazen und Zeitverschiebung zwingen uns relativ früh zur Nachtruhe.
Am Morgen brechen wir auf zu einem 2-tägigen Ausflug zum Bago die Kyaik Pun Pagode mit ihren vier, 30 m hohen, sitzenden Buddhafiguren und die Shwemawdaw Pagode, in der je 2 Haare und Zähne Buddhas aufbewahrt werden. Nach Bago ist die Straße dann in einem sehr schlimmen Zustand, so dass wir erst nach sieben Stunden den Fuß des Golden Rock erreichen. Dort werden wir auf die Ladefläche eines LKWs verfrachtet, der uns einen ordentlichen Teil des Berges hochbringt. Dennoch steht uns dann noch ein schweißtreibender Anstieg von etwa einer Stunde bevor, der stetig, und noch dazu ziemlich steil, nach oben führt. Als wir dann endlich unser Ziel erreichen, ist der Kyaiktiyo in dichten Nebel gehüllt, so dass wir zuerst einmal unsere Zimmer im gleichnamigen Hotel, knapp unterhalb des Felsens, beziehen. Nach dem Abendessen machen wir uns dann doch noch auf dem Weg zum Golden Rock, der dann, wenn der Nebel gerade den Blick freigibt, prachtvoll beleuchtet vor uns liegt. Eingefärbt durch Goldplättchen strahlen uns der Felsen, der der Sage nach nur von zwei Haaren Buddhas festgehalten wird, sowie die darauf errichtete Pagode an. Nach ausgiebiger Besichtigung geht es dann zurück ins Hotel und, mit der Hoffnung auf klare Sicht am Morgen, auch zur Nachtruhe.
Yangon; Schwedagon Pagode bei Tag .../ ... und in der Dämmerung / Heiliger Mann / Golden Rock bei Nacht ... / ... und am Morgen
Offenbar waren wir gestern brav, denn heute ist uns das Glück hold! Im strahlenden Sonnenschein liegen Felsen und Pagode vor uns, was wir reichlich zum filmen und fotografieren nützen, bevor wir uns an den, auch ziemlich anstrengenden, Abstieg machen. Mit LKW und Bus fahren wir dann zunächst wieder nach Bago, wo wir den, über 1000 Jahre alten, liegenden, Shwethalyaung Buddha, der wegen seines Lächelns auch "Lachende Mona Lisa" genannt wird, besichtigen und dann zurück nach Yangon. Dort besuchen wir am Abend noch eine Folkloreveranstaltung mit Volkstänzen und Marionetten-Spiel.
Den Vormittag des 30. 11. verbringen wir im Hotel mit relaxen, bevor wir zum Flughafen fahren, von wo wir mit einer ATR 72-210, von Yangon Airways, etwas über eine Stunde nach Heho fliegen. Dort steigen wir in einen Bus und fahren nach Kalaw, wo wir unser Zimmer im Pine Hill Resort beziehen. Unterwegs machen wir noch einen Zwischenstop zur Besichtigung eines Bauerndorfes. Nach dem Abendessen erhalten wir von Esther noch Nachhilfe in burmesischer Geschichte.

Bago; Shwethalyaung Buddha / Im Bauerndorf / Kalaw; Morgenstimmung / Buddhafiguren in der Pindaya Höhle / Unterwegs
Am Morgen fahren wir dann nach Pindaya. Hier besichtigen einen Betrieb zur Fertigung von Papier aus Maulbeerrinde, bevor wir eine Tropfsteinhöhle besuchen in der sich mehr als 8000 Buddhastatuen, in allen Farben und Größen und aus den verschiedensten Materialien, befinden. Danach geht es weiter zum Inle-See. Unterwegs nehmen wir noch ein kleines Mittagessen in einen der typischen Straßenrestaurants ein. Am See angekommen besteigen wir eines der laut knatternden Motorboote und fahren los. Bereits nach kurzer Fahrt treffen wir auf die Einbeinfischer, die vor allem für ihre Art des Ruderns bekannt sind: sie stehen mit einem Bein auf dem Heck des Bootes, wickeln das Andere um das Ruder und treiben so ihr Boot an. Quer über denn See geht es nach Indein. Dort besuchen wir zunächst die Padaung- (bekannt auch als Grabber-)Frauen, bevor wir die mehr als 2500 Zedi´s besichtigen, die allerdings alle mehr oder weniger verfallen sind. Das zieht sich bis nach Sonnenuntergang hin und in der Dunkelheit fahren wir dann mit den Booten zum Shwe Inn Tha Hotel, das auf Stelzen mitten im See steht, wo wir unser Quartier in einfachen, aber sauberen, Hütten beziehen. Am Abend gibt es dann wieder einen Vortrag von Esther, diesmal über das Leben in Myanmar.

Inle See; Einbeinfischer ... / ... und Fischer-Nachwuchs /Padaung-Frau / Morgenstimmung
Heute Vormittag verbringen wir wieder mit den Motorbooten am See. Zuerst fahren wir zum, über 200 Jahre alten Nga Phe Kloster. Es ist zwar nur eines von fast 70 im See, allerdings bekannt durch die "Jumping Cats": knapp 30 Katzen werden hier gehalten, alle darauf dressiert für die Gäste durch Holzreifen zu springen. Als nächstes kommen dann die, bisher "schmerzhaft vermissten" Werbeveranstaltungen. Und das gleich im massierter Form! Auf Seidenmanufaktur folgen Stahlschmiede, Herstellung von Cheroots (spezielle, einheimische Zigarren) und eine Silberfabrik. Dann fahren wir noch durch die schwimmenden Gärten, bevor wir, zum Abschluss unseres Besuches am Inle-See, noch die Phaung Daw U Pagode, die für ihre durch Goldplättchen bis zur Unkenntlichkeit verunstalteten 5 Buddhafiguren bekannt ist. Dann geht es mit Boot und Bus zum Flughafen nach Heho, von wo wir, wieder mit Yangon Air, einen kurzen Flug nach Mandalay antreten. Vom Flughafen dauert es dann über 90 Minuten bis zum Novotel, wo wir für die nächsten drei Nächte Quartier beziehen. Das Abendessen nehmen wir dann in einem typisch burmesischen Lokal ein.

Im Nga Phe Kloster / Cheroots-Herstellung / Phaung Daw U Pagode / Verunstaltete Buddhastatuen / Jungmönche
Diesen Tag beginnen wir mit dem Besuch einer Fabrik in der, in Handarbeit, die Goldplättchen für das bekleben der Buddhastatuen hergestellt werden und einer Marionetten Fertigung. Danach fahren wir in die angrenzende Stadt Amarapura, wo wir zuerst das Mahagandhayon Kloster besuchen. Der Bau selbst ist zwar nicht interessant, da ein formloser Neubau, aber ab 10.30 findet die Essensausgabe an tausende Mönche statt, der wir auch beiwohnen, und deren Abwicklung sehenswert ist. Weiter geht es dann zu einer Seidenweberei, bevor wir noch einen Stop beim Bagaya Kloster machen, das über 500 Buddhastatuen, die allerdings nur hinter einer extrem störenden Glaswand zu bewundern sind, beherbergt. Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen wir noch eine Bronzegießerei und einen Steinmetzbetrieb. Nach der Mittagspause besuchen wir die Bauten am und rund um den Mandalay Hill. Zuerst die Sandamani Pagode, die zu Ehren des 1866 ermordeten Kronprinzen Kanaung an der Stelle errichtet wurde an der er ermordet wurde. Danach die Kuthodaw Pagode, die auch als "größtes Buch der Welt" bezeichnet wird: in 729 kleinen Stupas ist je eine Seite der buddhistischen Bibel in Stein gehauen. Als nächstes folgen das Shwenandaw Kloster, der letzte, originale, Überrest des im 2. Weltkrieg von den Engländern zerstörten Königspalastes und das gleich daneben liegende, erst vor kurzem renovierte, Atumashi Kloster. Dieses wird auch "Unvergleichliches Kloster" genannt und repräsentiert die typische Baweise burmesischer Klöster. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang fahren wir dann mit Mini-LKWs auf den Mandalay Hill. Die angeblich so schöne Aussicht und der tolle Sonnenuntergang stellen sich allerdings als totaler Flop heraus. Ein kleiner Trost ist die, mit Glasmosaiken geschmückte Sutaung Pagode, für die allein sich die Auffahrt allerdings nicht wirklich lohnt. Am Abend besuchen wir noch das Marionetten Theater, das aber auch nicht ganz meinen Geschmack trifft. Vor allem die Musik ist nervig und die letzte halbe Stunde mag vielleicht interessant sein wenn man burmesisch versteht, wenn nicht sieht es aber eher nach "Zeitschinden" aus!

Mönche im Mahagandhayon Kloster / Mandalay; Sandamani Pagode / Kuthodaw Pagode / Atumashi Kloster
Den 4. 12. verbringen wir zum größten Teil auf dem Ayeyarwady. Im Hafen von Mandalay besteigen wir ein Boot, dass uns zunächst stromaufwärts nach Mingun bringt. Dort gehen wir an Land und wandern zu den Überresten der Mingun Paya, die heute wohl mit 150 m Höhe die höchste der Welt wäre, wäre sie jemals fertig gestellt worden. So stehen nur die Reste des Unterbaues vor uns, die aber auch gewaltig sind. Weiter geht es zur Glocke von Mingun, die mit ihren rund 90 Tonnen die schwerste freihängende Glocke der Welt sein soll, und zur sehr sehenswerten Hsinbyume Pagode, bevor wir wieder unser Schiff besteigen und stromabwärts bis Sagaing fahren. Hier gehen wir an Land und besichtigen ein Nonnen Kloster. Die wahre Pracht der Stadt, die heute ein religiöses Zentrum mit über 500 Klöstern ist, erkennen wir aber erst auf der Weiterfahrt nach Inva (Ava), als uns bei einem Blick zurück die unzähligen Stupas im Licht der Sonne entgegen leuchten. In Inva verlassen wir das Schiff und steigen auf klapprige Pferdekutschen um die uns zunächst zum, vollständig aus Teakholz errichteten, Bagaya Kloster und dann weiter zum Maha Aungmye Kloster, das eines der wenigen aus Stein erbauten ist, bringt. Mit einer, recht alterschwachen, Fähre überqueren wir dann einen Nebenfluss des Ayeyarwady und werden am anderen Ufer von unserem Bus abgeholt. Der bringt uns dann, zum Abschluss und Höhepunkt des Tages, zur U Bein Brücke, mit über 1 km Länge die längste komplett aus Teak Holz erbaute Brücke der Welt, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Dieser ist dann wirklich sehr schön anzusehen und auch fotografisch gut verwertbar. Damit ist dann ein sehr schöner Tag, an dem uns Hitze und Sonne doch einigermaßen zugesetzt haben, auch schon wieder zu Ende.

Mingun; Überreste der Mingun Paya / Hsinbyume Pagode / Amarapura; U Bein Brücke / Sonnenuntergang
Heute müssen wir auch schon wieder von Mandalay Abschied nehmen. Bevor wir allerdings die Stadt verlassen besuchen wir noch den 1996 nach Originalplänen wiedererbauten Königspalast, eine Juwelenfabrik, sowie die Mahamuni Pagode. Deren Herzstück ist ein 4 m hoher, sitzender Buddha um den, den Erzählungen zu Folge, früher sogar Kriege geführt wurden. Jetzt ist er allerdings durch zahlreich angebrachte Goldplättchen schon einigermaßen deformiert. Wir fahren dann Richtung Osten und machen in Sagaing noch einen Zwischenstop. Wieder einmal steigen wir in Klein-LKWs um und werden auf den Sagaing Hill gebracht. Wir besuchen die Umin Thounzeh ("30 Höhlen") mit ihren 45, halbkreisförmig angeordneten Buddhas, sowie eine Pagode am Gipfel des Hügels. Zurück beim Bus setzen wir dann den Weg zu unserem Tagesziel, Monywa, fort. Dort kommen wir dann am Abend an und beziehen Quartier im Monywa Hotel. Da uns unsere Reiseleiterin davor noch mit einer Geschichte, sie fand hier einmal eine Schlange in ihrem Bett, ein bisschen nervös gemacht hat, verläuft die Nacht relativ unruhig.
Unausgeschlafen führt uns unser Weg zunächst zur Shwe Gu Ni Pagode, einige Kilometer östlich der Stadt. In Anbetracht der vielen bereits besichtigten Pagoden und Buddhastatuen kann uns die Anlage aber nicht recht begeistern. Schöner ist der anschließende Streifzug durch das gleich daneben liegende Dorf. Als nächstes steht der Besuch der Thanboddhay Pagode auf dem Programm. Dachten wir zuerst "Oje, schon wieder eine Pagode!" so werden wir bald eines besseren belehrt. Faszinierend sind die Farbenpracht und der Prunk der erst ca. 50 Jahre alten Anlage. Gleich in der Nähe gibt es dann noch den, mit 90 m Länge, größten liegenden Buddha Myanmars zusehen. Hier halten wir noch zu einem Fotostop bevor wir in einem landestypischen "Restaurant" zur Mittagspause halten. Am Nachmittag überqueren wir auf einer alten Fähre den Chindwin. Auf der anderen Seite steigen wir in zwei Pick Up´s um, die uns in ½ stündiger Fahrt zu den Hpo Win Daung Höhlen bringen. Dort streifen wir ca. 90 Minuten durch das Gelände um die diversen Buddhastatuen, Holzschnitzereien und Wandmalereien. Danach fahren wir zur nicht weit entfernten Shwebataung Pagode mit ihren reich verzierten Gebäuden aus Sandstein, die riesige, aber einfache, Buddhastatuen beherbergt. Von dort geht es mit den Mini-LKWs, und dann mit der Fähre, wieder zurück nach Monywa. Dort angekommen bringt uns der Bus zurück ins Hotel - allerdings nicht ohne vorher noch die Shwezigon Pagode mit ihrem sitzenden Buddha zu besichtigen.

Mandalay; Mahamuni-Buddha / Monywa; Jung-Mönche beim Essen sammeln / Thanbodday Pagode / Shwebatong Pagode
Der 7. 12. ist, mehr oder weniger, ein Reisetag. Zunächst geht es mit dem Bus, 4 Stunden, nach Pakokku. Dort besteigen wir am Ayeyarwady ein Boot, welches uns in 2-stündiger Fahrt, flussabwärts, bis nach Bagan bringt. Dort angekommen fahren wir noch durch das Tempelfeld und besuchen auch noch drei von ihnen: Htilominlo, Shwegugyi und Dhamma Ya Zi Ke. Von dort aus beobachten wir auch den Sonnenuntergang der aber, wegen der leichten Bewölkung, nicht so schön ausfällt wie erwartet. Danach fahren wir zu unserem Hotel, dem Thazin Garden, wo wir uns auch bald zur Nachtruhe begeben.
Für Roman und mich heißt es heute um 5 Uhr raus aus den Federn, da wir bei "Balloons over Bagan" eine Rundfahrt mit dem Heißluftballon gebucht haben. Mit einem klapprigen Bus werden wir vom Hotel abgeholt und zum Startplatz gebracht. Nach den Startvorbereitungen erheben wir uns in die Lüfte und was dann folgt ist ein wahrer Genuss! In den nächsten 90 Minuten gleiten wir knapp über den Palmen und dem Pagodenfeld, das vom Sonnenaufgang in ein tolles Licht gehüllt ist, dahin. Leider vergeht die Zeit dabei aber viel zu schnell und wir haben wieder festen Boden unter den Füssen. Nach der Landung stoßen wir noch mit einem Glas Sekt auf die geglückte Fahrt an und werden dann zum Hotel zurück gebracht. Mit einer Pferdekutsche machen wir uns dann auf die "Verfolgung" unserer Reisegruppe. Nachdem wir die gefunden haben vergeht der Rest des Vormittages mit der Besichtigung diverser Pagoden und einem Shopping-Stop bei einer Lackwarenerzeugung. Am Nachmittag keine Änderung: Pagode um Pagode wird besucht. Erwähnenswert darunter sind lediglich die Ananda Pagode, an die 900 Jahre alt und eine der größten und am besten erhaltenen, und die Shwezigon Pagode, die erste in Glockenform und damit Vorbild für alle später in diesem Stil errichteten Stupas. Den Sonnenuntergang verbringen wir auf der Mingala Zedi, von deren oberster Terrasse es eine wunderschönen Blick auf die östlich gelegenen Pagoden gibt. Nach einem Zwischenstop im Hotel, zum Frischmachen, fahren wir noch zum Green Elephant Restaurant, wo wir in sehr idyllischer Atmosphäre das Nachtmahl zu uns nehmen.

Bagan; Htilominlo Pagode / Dhamma Ya Zi Ke Pagode / Ballonfahrt; Ausblicke aus luftiger Höhe
Heute Vormittag machen wir einen Ausflug zum Mount Popa, nach dem Glauben der Einheimischen, der Wohnsitz der 37 Nat´s (Geister). Nach 1 stündiger Busfahrt machen wir Pause beim Popa Mountain Resort, das ein ausgezeichneter Aussichtspunkt zum Mt. Popa ist.
Dann geht es weiter zum Fuß des Felsen, wo wir ein Geisterhaus in dem alle 37 Nat´s, in Form von Puppen, dargestellt sind. Damit wir bald wieder zurück nach Bagan fahren können müssen wir auf den Anstieg zum Kloster an der Spitze leider verzichten. Zurück in Bagan besuchen wir am Nachmittag noch die Manuha Pagode, die für ihre, alle in engen Räumen errichteten, drei sitzenden und einer liegenden Buddhastatuen bekannt ist. Danach machen wir noch einen Rundgang durch das gleich hinter der Pagode liegende Dorf Myinkabo. Weiter geht es dann zum Bagan Hotel, wo wir bei einem Bierchen etwas relaxen bevor wir zum Ayeyarwady runter gehen um den Sonnenuntergang zu beobachten. Den Tagesabschluss verbringen wir dann bei einem gemütlichen Abendessen in einem Restaurant am Flussufer.

Ballonfahrt / Mount Popa / Schutznat der Trinker / Sonnenuntergang am Ayeyarwaddy
Am frühen Morgen fliegen wir von Bagan, via Mandalay, zurück nach Yangon, wo uns wieder die feuchte Tropenhitze empfängt. Vom Flughafen weg fahren wir zum Fischmarkt, den wir durchstreifen, und zum Scott Market bevor wir für die letzte Nacht wieder unsere Zimmer im Kandawgyi Palace beziehen. Den Nachmittag verbringen wir dann bei einem gemütlichen Kaffee im Hotel, da es draußen in Strömen gießt. Abends gehen wir dann noch in ein Seafood Restaurant beim Hotel, wo wir nach dem Essen mit einem guten Bierchen auf das Ende einer tollen Reise anstoßen und Abschied feiern.
Damit müssen wir dann auch schon die Heimreise antreten. Tagwache ist um 2.30, um 3.00 muss das Gepäck vor der Tür stehen, um 4.30 fahren wir zum Flughafen. Da gibt es dann einige Schwierigkeiten beim einchecken, die wir aber, nachdem wir es selbst in die Hand nehmen, innerhalb kurzer Zeit klären können. Via Phuket geht es dann nach Wien. Das bedeutet fast 14 Stunden im Flugzeug und 2 Stunden im Transitraum des Flughafens von Phuket, wo zu meinem Schrecken absolutes Rauchverbot herrscht! Doch auch diese, für mich als Raucher schwierigen, Stunden vergehen und wir landen gegen 17.30 wohlbehalten in Wien wo uns klirrende Kälte erwartet.
HINWEIS: Diese und weitere Fotos aus Myanmar kann man unter dem link pervan.de in größerer Auflösung betrachten. Weiters besteht dort die Möglichkeit diese als Grußkarten zu versenden.

|
|