Roland Wegerer (° 1974, Amstetten, Österreich) erstellt Kunstwerke in verschiedensten Medien wie Video, Fotografie, Skulptur oder Performance. Durch Befragung des Begriffs der Bewegung, versucht Wegerer einen sprachlichen Ausdruck zu erfassen. Verwandelt in Kunst, wird diese Sprache zur Zierde. In diesem Moment treten viele Unklarheiten und Undeutlichkeiten, die diesem Phänomen inhärent sind, an die Oberfläche.

Seine Arbeiten verwenden die Unfähigkeit der Kommunikation um die Wirklichkeit zu visualisieren. Der Versuch des Dialogs, die Dissonanz zwischen Form und Inhalt und die Störungen der Sprache werden konzentriert. Kurz gesagt, sind das Fehlen klarer Bezüge wichtige Elemente seiner Arbeit. Durch die Untersuchung der Sprache auf einer Meta-Ebene, spielt er mit dem Gedanken der Sterblichkeit eines Kunstwerks. Kraft einer vorübergehenden Erscheinung, die, ist, indem sie in der Zeit beschränkt, viel intensiver konfrontiert.

Seine Werke isolieren die Bewegungen von Menschen und / oder Objekten. Auf diese Weise werden neue Sequenzen erstellt, die eine untrennbare Beziehung zwischen Bewegung und Klang zeigen. Durch das Anlegen einer Vielzahl zeitgenössischer Strategien, findet er, dass die Bewegung (mit Humor) die inhärente Unbeholfenheit unserer eigenen Schwachstellen im Echo zeigt. Der Künstler hält die Bewegung als Metapher für die ständig Ich-suche die einen kontinuierlichen Verlust erfährt fest.

Seine Werke sind durch strenge Regeln, die als befreiende Einschränkungen wahrgenommen werden strukturiert. Romantische Werte wie "Inspiration", "Genie" und "Authentizität" werden dabei neutralisiert und in die richtige Perspektive gesetzt. Roland Wegerer lebt und arbeitet derzeit in St. Nikola und Linz.

 


 

Roland Wegerer (°1974, Amstetten, Austria) creates media artworks, photos, sculptures and performances. By questioning the concept of movement, Wegerer tries to grasp language. Transformed into art, language becomes an ornament. At that moment, lots of ambiguities and indistinctnesses, which are inherent to the phenomenon, come to the surface.

His media artworks focus on the inability of communication which is used to visualise reality, the attempt of dialogue, the dissonance between form and content and the dysfunctions of language. In short, the lack of clear references are key elements in the work. By investigating language on a meta-level, he plays with the idea of the mortality of an artwork confronted with the power of a transitory appearance, which is, by being restricted in time, much more intense.

His works isolate the movements of humans and/or objects. By doing so, new sequences are created which reveal an inseparable relationship between motion and sound. By applying a wide variety of contemporary strategies, he finds that movement reveals an inherent awkwardness, a humour that echoes our own vulnerabilities. The artist also considers movement as a metaphor for the ever-seeking man who experiences a continuous loss.

His works are made through strict rules which can be perceived as liberating constraints. Romantic values such as 'inspiration', 'genius' and 'authenticity' are thereby neutralised and put into perspective. Roland Wegerer currently lives and works in St. Nikola and Linz.

 

Roland Wegerer ROLAND WEGERER